Mohnhäuser Kirche besteht seit 101 Jahren

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101 Jahre Kirche und 61 Jahre Posaunenchor: Der Posaunenchor Grüsen/Mohnhausen dankte bei der Feier zum 101-jährigen Bestehen der Mohnhäuser Kirche Wilhelm Winter sen. (Mitte) für 61-jähriges Musizieren. Rechts Pfarrer Hilmar Jung.

Mohnhausen. Mit einem Gottesdienst und Kaffetrinken feierte die Kirchengemeinde Gemünden-Bunstruth, Gemeindebezirk Mohnhausen, das 101-jährige Bestehen der Fachwerkkirche Mohnhausen.

„Wir sind hier alles – außer gewöhnlich“, begründete Pfarrer Hilmar Jung humorvoll, warum nicht das 100-jährige Bestehen gefeiert wurde.

Der Posaunenchor Grüsen/Mohnhausen eröffnete die Feier mit dem Grave und Allegro gracioso von Philipp Telemann. Dekanin Petra Hegmann sagte in ihrer Ansprache: „Eine tolle Kirche, dachte ich, als ich zum ersten Mal sah. Schade, dass sie nicht zu unserem Kirchenkreis gehört. Aber - die Zeit änderten sich.“ Wie berichtet, sind die Bunstruth-Orte mittlerweile vom Kirchenkreis Kirchhain nach Frankenberg gewechselt.

Der Propst des Sprengels Waldeck-Marburg, Helmut Wöllenstein, betonte in der Predigt:. „In Mohnhausen hat die Zukunft schon begonnen. Sie feiern heute den 101. Geburtstag der Kirche. Deshalb gibt es doppelte Glückwünsche: ein Mal für 100 Jahre und einmal für ein Jahr.“

Er erinnerte an die Bauzeit im Jahr 1911, der Zeiten von Kaiserin Auguste und Kaiser Wilhelm. Die Kirche sei damals, ganz im Sinne der Herrscher, auf einem prominenten Hügel –weithin sichtbar – in Mohnhausen gebaut worden.

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Quelle: HNA

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