Bei einer Bürgerversammlung kündigt Hinrich Hinck "größtmögliche Sicherheitsstandards" an

Motorradrennen: Veranstalter versucht es im zweiten Anlauf

Allendorf-Eder. Im zweiten Anlauf soll es gelingen: Das erste Allendorfer Motorradrennen soll nun am Sonntag, 1. August, starten. Das erklärten Bürgermeister Claus Junghenn und Veranstalter Hinrich Hinck.

Der zunächst geplante Termin im Mai hatte zu Protesten geführt, weil an diesem Wochenende in Allendorf Konfirmation gefeiert wird. Beginnen wird das Rennwochenende mit dem Aufbau der Strecke am Freitag, 30. Juli, ab 18 Uhr. Am Samstag, 31. Juli, findet ab 8.30 Uhr das Training statt, ehe es dann am Sonntag, 1. August, zu den einzelnen Rennen kommt. Teilnehmen werden etwa zur Hälfte klassische Motorräder der Baujahre 1960 bis 1980. In zwei bis drei Rennen werden auch moderne Motorräder antreten. Am Samstagabend gibt es eine Rennparty mit Livemusik.

Hinrich Hinck kündigte bei einer Bürgerversammlung am Dienstag an, dass „größtmögliche Sicherheitsstandards“ eingehalten werden, unter anderem durch Zäune und bis zu zwei Meter hohe Strohwände. „Fahrer, Anlieger und Besucher sollen zusammen ein tolles Event erlebt“, sagte Hinck.

Polizeibeamte wollten wissen, ob die Zu- und Abfahrt zum Feuerwehrstützpunkt gesichert ist, ob genügend Parkplätze vorhanden sind und ob mit Übergriffen von Rockern zu rechnen sei. Junghenn und Hinck sagten, dass die erforderlichen Zufahrten frei erreichbar seien, die Parkplätze der Firma Viessmann genutzt werden können und es bei einem solchen Rennen noch nie Krawall gegeben habe. „Rechnen Sie mal so circa mit zehn Euro“, sagte Hinrich Hinck auf die Frage nach dem voraussichtlichen Eintrittspreis. (au)

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Quelle: HNA

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