Abschlusskonzert des Battenberger Musikzugs

Musik aus 70ern und von den Sternen

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„Vom Wilden Westen zu den Sternen“ führten die Musikstücke, die der Musikzug Battenberg unter der Leitung von Rudolf Strieder darbot. Rund 600 Zuhörer in der Großsporthalle waren begeistert und dankten mit viel Applaus.Fotos: Peter Bienhaus

Battenberg - Ein neuer Wind beim Battenberger Musikzug: Seit sieben Monaten leitet Rudolf Strieder das Blasorchester. Beim Jahresabschlusskonzert in der Großsporthalle gab es Musik "Vom Wilden Westen zu den Sternen".

Begeisterten Applaus erhielt das rund 75-köpfige Orchester von rund 600 begeisterten Zuhörern in der Großsporthalle für die musikalischen Darbietungen. „Vom Wilden Westen zu den Sternen“ war das Motto des unterhaltsamen Konzerts am Samstagabend. Mit Märschen und Filmmusik spannte der Musikzug einen weiten Bogen.

Eine gelungene Premiere feierte Rudolf Strieder, der vor sieben Monaten die musikalische Leitung des Musikzuges Battenberg übernommen hat. Sicher, präzise und ohne Partituren dirigierte er die verschiedenen Stücke. Sowohl der Dirigent als auch die Musiker hatten sichtlich Freude am Musizieren. Verstärkt wurde der Musikzug von zwei Kontrabass-Spielern und einem Waldhornbläser aus dem Jugendsinfonieorchester der Frankenberger Edertalschule.

Musikzug-Vorsitzender Uwe Herkommer begrüßte zum Jahresabschlusskonzert. Auch der ehemalige musikalische Leiter Frank Seibel war unter den Gästen. Unter den Zuhörern waren viele interessierte Musiker aus Nachbarvereinen. Ein arbeitsreiches Jahr geht für den Musikzug zu Ende, bemerkte der Vorsitzende und erinnerte an das Sonderkonzert mit dem Dirigenten-Wechsel. Bei vielen Festen hat der Musikzug wieder mitgewirkt und die Feiern musikalisch umrahmt.

Durch das Programm führte Heinz Berger, der ausführlich die Stücke erklärte. „Mit vollen Segeln“ spielte der Musikzug einen Marsch zum Auftakt. Danach folgten die Musikstücke „Appalachian Overture“, „Dances with Wolves“, „The last of the Mohicans“ und „Moment for Morricone“, mit denen die Musiker nach Amerika in den „Wilden Westen“ entführten und an einige bekannte Filme erinnerten.

„Zu den Sternen“ ging es im zweiten Teil des Konzertes. Nach einem Auftaktmarsch folgten die Film-Musikstücke aus „Star Trek“ und „Star Wars“. Mit dem Astronautenmarsch gab es Egerländer Blasmusik. Konfetti regnete es im Orchester, als der Dirigent eine Hippie-Brille tragen musste und die Oldies von Les Humphries gespielt wurden. Zum Ausklang wurde der Sousa-Marsch „Stars and Stripes“ gespielt. Erst nach zwei Zugaben, „Blaze away“ und „Kameraden auf See“, und der Nationalhymne wurde der Musikzug mit Beifall verabschiedet. (ph)

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