Mitreißendes Konzert des Gemündener Chores „hope“ und engagierten Solisten

Musik von allen Seiten

Gastgeber: Der Chor „hope“ überzeugte am Sonntagabend während des Neujahrskonzerts in der evangelischen Stadtkirche von Gemünden. Die musikalischen Vorträge wurden mit viel Applaus bedacht. Fotos: Ochs

Gemünden. Klangvoll, mitreißend, überzeugend: Attribute, die sich der Gemündener Chor „hope“ am Sonntagabend während seines einstündigen Konzerts redlich verdient hat.

Dem Thema des Abends: „Von allen Seiten umgibst du mich“ wurden die zehn Sängerinnen von Beginn an gerecht, denn sie zogen mit dem gleichnamigen Kanon von allen Seiten in die Kirche ein. Vor dem Altar nahmen sie Aufstellung, um klangvoll mit „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses“ fort zu fahren.

Timo Gleim, dem die Gesamtleitung des Konzerts oblag, begrüßte alle Anwesenden zu diesem musikalisch geprägten Abend und nochmals im neuen Jahr. „Der Alltag hat uns zurück, und wir werden auch in diesem Jahr wieder vielen Fragen und Ungewissem begegnen.“, sagte der Organist. Gott werde uns stets von allen Seiten umgeben und seine Hand schützend über uns halten.

Er versprach einen Abend mit Musik von allen Seiten der Kirche, mit allen Konzertbesuchern „mittendrin“.

Und Gleim hielt sein Versprechen, denn zusammen mit den Solisten Jens-Daniel Debus (Orgel) aus Münchhausen, Anne Walburg (Gesang) aus Niederasphe, Jörg Bomhard (E- und Kontrabass) aus Frankenberg, Timo Wiebrand (Trompete) aus Battenberg, Tosca von der Ahé (Akkordeon) aus Schiffelbach und Ingrid Gaertner (Flöte) aus Wolferode waren viele Variationen möglich.

Gesang von der Empore, gepaart mit Trompete und Chor beim mitreißenden „Lobtanzen und Lobsingen“, begeisterte die Gäste. Der Funke sprang über und alle klatschten im Rhythmus der Musik mit. Bei verschiedenen Orgelvariationen entlockte Debus dem erhabenen Instrument herrliche Klänge, und beim Segenslied unterstrich das Flötenintro von Ingrid Gaertner die Zartheit des Stücks „May the Lord send angels“.

Timo Gleim im Altartraum und Anne Walburg auf der Empore begeisterten beim gemeinsamen Gesang. Gleim war es wiederum, der mit auffrischenden Lesungen die Gesangs- und Musikdarbietungen unterbrach und dem Konzert einen besonderen Reiz gab.

Schnittchen und Getränke

Am Ende lud er zu Schnittchen und Getränken ein, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Ohne Zugabe durften die Akteure die Bühne dennoch nicht verlassen. Lang anhaltender Applaus belohnte sie für ihre außerordentlichen Leistungen.

Von Jutta Ochs

Quelle: HNA

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