Konzert der Frankenberger Chöre

Musikalische Schlittenfahrt im Advent

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„Advent ist ein Leuchten“, sangen die Männer und Frauen vom Ellershäuser Kirchenchor.Fotos: Frank Seumer

Frankenberg - Neun Chöre haben am Sonntagabend in der Frankenberger Liebfrauenkirche für einen guten Zweck gesungen und musiziert. Mehr als 600 Besucher spendeten für die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder.

„Musik kommt von Herzen und geht zu Herzen“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß. Er dankte Irene Haase von der Frankenberger Altstadtinitiative und ihrem Team für die langjährige Organisation des traditionellen Konzerts am vierten Advent. Der stellvertretende Vorsitzende der Elterninitiative Peter Becker zeigte sich beeindruckt vom Niveau der Chöre und der Spendenbereitschaft der Aktiven und Zuhörer. Pfarrer i.R. Heiner Wittekindt führte durchs Programm.

Zum Auftakt spielte das Bläserensemble „Allianz-Sextett“ mit Bläsern aus mehreren Kirchengemeinden auf der Empore. Die Zuhörer sangen „Tochter Zion“. Unter der Leitung von Bernd Fey spielten die Bläser im Altarraum „Niemals war die Nacht so klar“. Der Frankenberger Frauenchor „Harmonie“ unter der Leitung von Karl-Heinz Wenzel eröffnete den Chorreigen mit „Fest der Lichter, Fest der Liebe“. Kantorin Beate Kötter begleitete am Klavier.

Der Katholische Kirchenchor St. Marien unter der Leitung von Gertrud Will überzeugte mit einem Hirtenlied aus Oberbayern und einem Chorsatz des Frankenberger Musikers Rainer Pecher. Kreiskantor Daniel Gardonyi dirigierte den Gospelchor der evangelischen Kirchengemeinde. „Shine your light“ lautete einer der drei Titel. Stimmgewaltig präsentierte sich die Chorgemeinschaft der Männergesangvereine „Liedertafel“ Frankenberg und Schreufa unter der Leitung von Willi Hof. Mit dabei war auch der Ellershäuser Kirchenchor mit Gabi Giugno. Bei „Jingle bells - auf zur Schlittenfahrt“ klingelte ein Glöckchen. Der Chor der evangelischen Freikirchen bot die musikalische Auslegung von zwei Bibelversen. Matthias Müller dirigierte und begleitete am Klavier.

Die ursprünglichen angekündigten Chöre „Sounds of Viessmann“ und der Battenberger „150 PS-Gospelchor“ nahmen wegen privater Verhinderung des Dirigenten nicht am Adventssingen teil.

von Frank Seumer

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