Kneipenfestival am 12. Mai: FZ stellt die am "Nightgroove" beteiligten Bands vor

Musiker aus aller Welt und lokale Größen

Norbert Ptaschnik, Willi Naumann und Harald Vogler (von links) wagen den Brückenschlag zwischen Liedern von Clueso über Peter Maffay bis hin zu Hits der Stones und der Beatles.

Frankenberg - Partystimmung pur mit 15 Top-Bands: Eine Livemusik-Fete der besonderen Art verspricht auch in diesem Jahr der beliebte "Nightgroove" am Samstag, 12. Mai. Die FZ präsentiert das Festival und stellt die beteiligten Bands näher vor.

Seit der Premiere 2006 ist klar: Der „Nightgroove“ schließt eine Lücke in Frankenberg. Bei keinem anderen Fest in der Stadt sind so viele exzellente Musiker auf einmal zu erleben. Vor allen Dingen die Stimmung ist es, die Besucher ins Schwärmen bringt: In der ganzen Stadt sind bei dem Festival Menschen unterwegs - sogenannte „Kneipenwanderer“. Ihr Erkennungszeichen: Der dunkelblaue Plan mit allen Bands und allen Lokalen und ein Bändchen am Arm, das zum freien Eintritt zu allen Partys berechtigt.

Künstler aus nah und fern präsentieren die verschiedensten Musikstile. Die Frankenberger Zeitung stellt alle teilnehmenden Bands vor. Heute stehen „Frutos Tropicales“ aus Kolumbien und das Trio „Willi, Nobbi und Harry“ aus Frankenberg im Mittelpunkt.

„Frutos Tropicales“: Die Band kommt aus Kolumbien und ist beim „Nightgroove“ im Café von Bäcker Müller in der Bahnhofstraße zu erleben. Erstmals wird es dort in diesem Jahr eine professionelle Cocktail-Theke geben - passend zur Musik. Denn die Band interpretiert geschickt den musikalischen Reichtum Lateinamerikas und serviert ihrerseits einen Cocktail aus traditionellen Elementen wie Cumbia, Vallenato, Salsaton, Merengue, Bachata und exotischen Grooves gemischt mit Funk, Rap und aktuellen Beats. Mit den humorvollen Ansagen und einem Gespür für das Publikum gelingt es den Musikern immer wieder, die Zuschauer zu begeistern. Sie verstehen es, schnell eine Nähe zum Publikum zu schaffen, es entsteht umgehend eine entspannte Atmosphäre bei der auch die eher Tanzfaulen ihre Hüften zu den exotischen Rhytmen schwingen. Die Band arbeitet stetig an ihrem Sound, der immer sehr aktuell klingt. Und so gelingt es, dass sowohl Jung als auch Alt sich angesprochen fühlt. Die Spontaneität der Musiker macht jedes Konzert zu einem einmaligen Erlebnis.

„Willi, Nobbi und Harry“: Hinter diesen Namen verbergen sich nicht etwa die „drei Freunde von der Tankstelle“ des gleichlautenden Films aus der Wirtschaftswunderzeit Deutschlands, sondern ein musikerfahrenes Gitarrentrio, bestehend aus Willi Naumann, Norbert Ptaschnik und Harald Vogler, die jeder für sich schon über ihre Mitwirkung in anderen heimischen Bands („Noch ne Band“, „Pannemänner“ oder „Box of Rocks“) bekannt sein dürften. Beim „Nightgroove“ ist das Trio in der Bar „Paprika“ zu erleben. Mit einer gehörigen Portion ansteckenden Spaßes und der Freude an der Musik treten Willi, Nobbi und Harry als vielseitig versiertes Vocal-Gitarrentrio auf. Die drei sind ein Garant für die mitreißende Präsentation von bekannten wie gleichermaßen beliebten Musikstücken aus dem deutschen und englischen Sprachraum - sozusagen „querbeet in deutsch und englisch durch die glorreichen 50er, 60er und 70er Jahre bis hin zu aktuellen Hits“. Man kennt diese musikalische Zusammenstellung aus den Erinnerungen an lauwarme Sommernächte, gemeinsam singend am Lagerfeuer verbringend.

Nicht in der Spezialisierung, sondern in der Darstellung der liebenswerten Vielfalt des gemischt musikalischen Genres der zurückliegenden fünf Jahrzehnte liegt das kreative Konzept von Willi, Nobbi und Harry begründet, so dass sich alle Musikfreunde im Alter zwischen 15 und 65 angesprochen fühlen dürfen.

Wer sich also gern erinnern lässt, die Gesellschaft verschiedener Generationen nicht scheut und auf den Brückenschlag zwischen Liedern von Clueso über Peter Maffay, Rio Reiser bis hin zu Musikstücken und Hits der Rolling Stones, Beatles, Eagles, Scorpions und Mike and the mechanics gespannt ist, sollte sich den Auftritt der drei auf keinen Fall entgehen lassen.

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