Es gibt noch Karten

Musikkabarettist Jess Jochimsen am Donnerstag in Frankenberg

Erzählt mit poetischer Sprache Geschichten aus dem Leben: Der Kabarettist, Musiker und Autor Jess Jochimsen. Foto:  nh

Frankenberg. Lichterketten, Lautsprechergedudel, piepsende Kassenscanner - was ist aus dem Fest von früher geworden? „Vier Kerzen für ein Halleluja - Weihnachten und andere Katastrophen in Wort, Bild und Ton“ ist das Motto eines Musikkabarett-Abends, zu dem der Frankenberger Kulturring den Freiburger Kabarettisten und Buchautoren Jess Jochimsen für Donnerstag, 28. November, ab 20 Uhr in die Ederberglandhalle eingeladen hat.

Jochimsen liest, zeigt Bilder und spielt groteske Short-Cuts oder tragisch-komische Geschichten aus dem seltsamen Leben eines Weihnachtsgeschädigten. Weihnachten, das waren mal leuchtende Kinderaugen, Spekulatiusduft und Vorabendserien mit Patrick Bach.

Heute herrschen Hektik, Agonie und die Uschiglasierung der Gesellschaft, meint Jess Jochimsen. Der Comedian öffnet sein Herz und Archiv, um dem Fest das zurückzugeben, was ihm am meisten abgeht: Die Liebe. Die Dramaturgie ist dabei denkbar einfach: „Ich fange im November an und arbeite mich dann ganz gemütlich bis zum Heiligen Abend vor.“

Und so gibt es ein Wiedersehen mit Jochimsens legendärem „Krippenspiel“, mit seinen haarsträubenden Erfahrungen als Nikolaus-Performer und dem „Texas Blockflöten Massaker“.

Karten für den Kabarettabend des Frankenberger Kulturrings mit Jess Jochimsen „Vier Kerzen für ein Halleluja“ am 28. November ab 20 Uhr in der Ederberglandhalle gibt es in der Buchhandlung Jakobi für 14, 18 und 20 Euro und an der Abendkasse. Jugendliche zahlen die Hälfte. (zve)

Quelle: HNA

Kommentare