Fernsehen dreht live in Battenberg

TSV und Musikzug besiegen das Team vom Hessischen Rundfunk

+

Battenberg - Das Hessenfernsehen sendete am Dienstagabend live aus Battenberg: In der Sendung "Maintower" fordern in dieser Woche hessische Städte ein Team des HR heraus. In Battenberg traten mit Kirstin Kerstein und Carsten Kaufmann Vertreter der beiden größten Vereine an - und sie trugen den Sieg davon.

In Battenberg hatten sich mit dem TSV und dem Musikzug die beiden größten Vereine zusammengetan und je einen „Kämpfer“ ins Rennen geschickt: Kirstin Kerstein und Carsten Kaufmann traten gegen Petra Neftel und Peter Rothkranz an. In der Sendung „Maintower“ sind knapp zehn Minuten für die Reihe „Mein Ort trifft Maintower“ reserviert; sieben Minuten davon werden live gesendet, hinzu kommt ein fertig geschnittener Beitrag. Das HR-Team war dazu mit großer Ausrüstung angerückt: 30 Leute, zehn Fahrzeuge, darunter ein Schnitt- und ein Übertragungswagen. Mit zahlreichen Scheinwerfern leuchtete das Team den mit Fahnen dekorierten Drehort aus. Drei Kameras filmten die Kontrahenten bei den Wettbewerben und zeichneten die Interviews auf.Am Beckenrand jubelten mehr als 100 Battenberger Kaufmann und Kerstein zu und feuerten sie an.

Der erste Wettbewerb wurde bereits am Nachmittag aufgezeichnet – im strömenden Regen. Die Teams mussten einander Wasserbomben über ein Volleyballnetz zuwerfen, den Inhalt in eine Löschspritze füllen und damit eine Fackel löschen. Das heimische Team gewann. Das zweite Spiel wurde live vor laufenden Kameras ausgetragen. Die beiden Frauen standen auf Surfbrettern, die die jeweiligen männlichen Teamkollegen vom Beckenrand aus in ihre Richtung zogen. Aufgabe war aber nicht nur, die Balance zu halten, sondern die Kontrahentin mit einem langen Stab ins Wasser zu schubsen, ohne dabei selbst vom Surfbrett zu fallen.Wie schon in der Probe gewann Petra Neftel dieses Spiel und sorgte für den Gleichstand. „Schiedsrichter“ Heinfried Horsel stellte die entscheidende Schätzfrage: Wie viele Liter Wasser fasst das Schwimmbecken? Carsten Kaufmann beeindruckte dabei mit kühlem Kopf: Er überschlug Fläche und Tiefe des Beckens und tippte auf 1580 Kubikmeter – tatsächlich sind es 1500. So nah war das HR-Team nicht dran, und so war der Sieg den Battenbergern sicher. (apa)

Mehr lesen Sie in der Donnerstagausgabe der Frankenberger Zeitung.

1907875

Kommentare