Mutmaßlich falscher Arzt arbeitete zwei Jahre am Klinikum Marburg

Marburg. Am Uniklinikum Marburg hat zwei Jahre lang ein Mann als Arzt gearbeitet, der jetzt ins Visier der Staatsanwaltschaft Magdeburg geraten ist.

Ermittelt wird gegen den 47-Jährigen, weil er sich mit gefälschten Urkunden eine Stelle an der dortigen Uniklinik erschlichen haben soll und möglicherweise für den Tod einer Patientin verantwortlich ist.

Von November 2002 bis Oktober 2004 habe der Mann als Assistenzarzt in der Marburger Klinik für Neurochirurgie gearbeitet, teilte das Uniklinikum Gießen-Marburg am Montag und bestätigte damit Informationen des Magazins „Focus“.

„Eine Gefährdung von Patienten können wir nach jetzigem Wissensstand ausschließen.“ (dpa/lhe)

Quelle: HNA

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