Mutmaßlicher Schläger soll auch 23 Graffiti gesprayt haben

Marburg. Die Polizei Marburg ordnet mindestens 23 Sachbeschädigungen durch Graffiti einem polizeibekannten Mann zu. Der 21-jährige befindet sich momentan wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.

Er steht im dringenden Verdacht, an der Schlägerei, bei der ein 20-Jähriger in der Nacht zum17. Juli krankenhausreif geschlagen worden war, beteiligt gewesen zu sein.

Gegen den 21-Jährigen und den 22-jährigen Mittäter hatte ein Richter einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Die beiden Männer sollen einen 20-jährigen bereits bewusstlosen Mann noch mehrfach gegen den Kopf geschlagen und getreten haben.

Bei den weiteren Ermittlungen nach der Festnahme wegen des versuchten Totschlags ergaben sich Hinweise darauf, dass der 21-Jährige zudem für eine Vielzahl von Graffiti verantwortlich ist. Diese Hinweise bestätigten sich nun, teilt die Polizei mit

Das Hauptsprühgebiet lag in Marburg rund um die Gisselberger Straße und das Großsportfeld. Der Sprüher hinterließ reihenweise unterschiedliche „Tags“, Buchstabenfolgen als Worte oder auch Abkürzungen. Damit erweitert sich die Liste der Tatvorwürfe gegen den jungen Mann und er muss neben zusätzlichen strafrechtlichen auch mit zivilrechtlichen Konsequenzen rechnen. (nh/mab)

Quelle: HNA

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