Nach Briefportoerhöhung große Nachfrage nach Zusatzmarken

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Neues Briefporto: Wer einen Standardbrief verschicken will, muss entweder eine alte 55-Cent-Marke um die neue Drei-Cent-Marke ergänzen oder eine neue 58-Cent-Marke verwenden. Harald Geil vom Postbank-Center Frankenberg zeigt Blöcke mit Drei-Cent-Marken.

Frankenberg. Wer einen Brief verschicken möchte, kommt um eine graue Drei auf weißem Grund nicht herum. Mit dem Beginn des neuen Jahres hat die Deutsche Post das Porto bei Standardbriefen von 55 Cent auf 58 Cent erhöht.

Wer noch alte Marken zu Hause liegen hat, muss drauflegen, beziehungsweise noch mehr auf den Brief draufkleben. Dafür hat die Post eine Drei-Cent-Marke drucken lassen. „Die Nachfrage nach diesen Marken war in den ersten Tagen enorm. Die Leute standen bis auf den Gehsteig Schlange“, sagt Harald Geil (Rennertehausen) vom Postbank-Center Frankenberg.

Manche Kunden, insbesondere Firmen, haben gleich 500 Drei-Cent-Marken auf einmal gekauft. „Es gab das Gerücht, die Marken seien nicht mehr vorrätig“, sagt Geil und versichert: „Wir haben noch genug.“ Zudem seien digitale Marken in der Post und im Automaten zu erhalten. Das Design der schlichten Drei-Cent-Marke habe ältere Kunden an die Zwei-Pfennig-Mark Nothilfe Berlin aus den 50er-Jahren erinnert, schildert Geil.

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Quelle: HNA

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