Nach Erdrutsch an der Ederstede: Keine Gefahr für Häuser

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Ein Erdrutsch hatte sich an der Ederstede nahe des früheren Werks der Firma Johannsen in Battenberg ereignet. Verletzt wurde niemand. Forstarbeiter Wilfried Dornseif (Foto) war unter anderem damit beschäftigt, die Bäume wegzuschaffen, die durch den Erdrutsch teilweise samt Wurzel herausgerissen wurden.

Battenberg. Nach dem Erdrutsch an der Ederstede bestehe keine Gefahr für die angrenzenden Privatgrundstücke im Wohngebiet „Am Hofenstück“: Das schreibt der Battenberger Bürgermeister Heinfried Horsel. Vor Ostern waren aus Felsböschung beträchtliche Felsmassen in den Mühlgraben gestürzt.

Die Stadtverwaltung hatte ein Fachbüro aus Arnsberg mit einer Beurteilung der Situation beauftragt. Nach einem Ortstermin kommt das Büro zu dem Ergebnis, dass der Felssturz auf eine „natürliche Entfestigung infolge Frost-/Tauwechsel“ zurückzuführen sei.

Aus Sicherheitsgründen solle der am Kopf des Steilhangs, unmittelbar entlang der Böschungskante, verlaufende öffentliche, unbefestigte Weg für Fahrzeuge gesperrt werden. Er dürfe aber von Fußgängern genutzt werden.

Nach Einschätzung des Fachingenieurs befinden sich die an den Weg angrenzenden bebauten Grundstücke außerhalb des Gefahrenbereichs.

Bürgermeister Horsel kündigte an, dass Mitarbeiter des Bauhofes den Weg mit Findlingen absperren werden. (off)

Quelle: HNA

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