Frost verursacht Absturz von Felsen

Nach Erdrutsch: Stadt sperrt Feldweg

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Aus der Böschung waren zahlreiche Felsbrocken herausgebrochen.Archivfoto: Strieder

Battenberg - Aus Sicherheitsgründen darf ein Feldweg oberhalb der Böschung am Battenberger Mühlgraben nicht mehr von Kraftfahrzeugen befahren werden.

Vor Ostern waren von der etwa 30 Meter hohen Felsböschung zahlreiche Steine herausgebrochen und in den Mühlgraben gestürzt (FZ berichtete). Die Battenberger Stadtverwaltung hatte daraufhin ein Fachbüro aus Arnsberg beauftragt, die Situation zu beurteilen. „Nach einem Ortstermin kommt das Büro zu dem Ergebnis, dass der Felssturz auf eine natürliche Entfestigung infolge Frost-/Tauwechsel zurückzuführen ist“, teilte Bürgermeister Heinfried Horsel gestern mit. Begünstigt wurde der Felssturz wahrscheinlich durch Wasser in Klüften, was die teilweise dunkle Färbung der Bruchfläche belege.

Aus Sicherheitsgründen soll der am Kopf des Steilhangs, unmittelbar entlang der Böschungskante, verlaufende öffentliche, unbefestigte Weg für Fahrzeuge gesperrt werden. Er darf weiterhin von Fußgängern genutzt werden. Nach Einschätzung des Fachingenieurs befinden sich die an den Weg angrenzenden bebauten Grundstücke im Wohngebiet „Am Hofenstück“ außerhalb des Gefahrenbereichs eventu-eller weiterer Felsstürze.

Voraussichtlich in der nächsten Woche werde der Bauhof den Weg mit Findlingen absperren. Die Anlieger seien bereits schriftlich informiert worden, berichtete Horsel.(r/da)

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