Frankenberg

Nach insgesamt vier Jahren Bauzeit ist das Angebot im Hotel „Die Sonne“ vollständig

- Frankenberg (jos). Ein weiteres Millionen-Projekt ist vollendet: Mit den Architekten und der Hoteldirektorin haben die Inhaber Martin und Annette Viessmann am Freitag das Haus „Sonne 2“ eröffnet.

Hoteldirektorin Kerstin Scholl sprach von einem „großen Tag“ für das gesamte Team der „Sonne“ – denn erstmals präsentierte sich das Vier-Sterne-Haus mit dem kompletten Angebot samt Wellness-Bereich. Vier Jahre lang haben Architekten und Handwerker im Auftrag von Martin Viessmann daran gearbeitet, dass in der Frankenberger Altstadt ein Hotel entsteht, das in der Region einzigartig ist.

„Wir haben den Frankenbergern viel zugemutet“, sagte Viessmann gestern im Hinblick auf die Bauarbeiten. Jetzt hofft der Chef des gleichnamigen Heiztechnik-Uternehmens aus Allendorf, dass die Frankenberger die neuen Angebote auch annehmen. Immer wieder betonte Viessmann, dass er die „Sonne“ nicht nur für die Hotel-Gäste umgebaut habe. „Sonne-Spa ist hoffentlich ein Angebot, das von der Bevölkerung wahrgenommen wird“, erklärte der Unternehmer bei der feierlichen Eröffnung, zu der zahlreiche Vertreter aus der heimischen Wirtschaft in die historische Rathausschirn gekommen waren.

Viessmann machte keinen Hehl daraus, dass die „Sonne“ vor vier Jahren Startschwierigkeiten hatte. Doch mittlerweile erfreuten sich die Angebote zunehmender Beliebtheit, sagte er. Zu Beginn sollte die „Sonne“ die Ansprüche an Fünf-Sterne-Häuser erfüllen. Doch das sei nicht „kulturverträglich“ gewesen, gestand Viessmann ein. „Die Sonne-Stuben mit ihrem gut bürgerlichen Speisen-Angeboten und gerade die Terrasse vor dem Rathaus sind immer besser angenommen worden“, betonte der Unternehmer.

Das Konzept des neuen Spa-Bereichs stehe auf vier Säulen: Entspannung, Therapie, Vitalität und Schönheitspflege. Der neue tausend Quadratmeter große Spa-Bereich im Haus Markplatz 3 steht unter der Leitung von Diplom-Fachkosmetikerin Kirsten Schiemann, die internationale Erfahrungen und weitere spezielle Qualifikationen mitbringt. Sie und ihr Team bieten ein breites Spektrum an Massagen und Behandlungen an. Dazu stehen ihnen mehrere im orientalischen Stil eingerichtete Räume zur Verfügung. Zu den Angeboten im Spa-Bereich zählen auch mehrere Saunen, ein Meerwasserbecken und ein lichtdurchflutetes Fintess-Studio.

Neben dem Spa-Bereich sind im Haus „Sonne 2“ zwölf weitere Zimmer inklusive einer exklusiven Hochzeits-Suite entstanden. Aber auch im Haupthaus hat sich einiges getan: Im Untergeschoss haben das Gourmet-Restaurant „Philipp Soldan“ und der „Stadtweinkeller“ neu eröffnet. Der „Struwwelpeter“ ist wie berichtet in das Haus Obermartk 1 umgezogen.

„Die Bodenständigkeit der Familie Viessmann musste zum Ausdruck kommen, das war unser Hauptfokus“, erklärte Innenarchitektin Bärbel Schwabe. Zum Konzept-Thema sei das Sonnenlicht geworden. „Diese Gestaltungs-Philosophie geht durch das ganze Haus.“ Dabei sei es ihr allerdings wichtig, nicht „in Schönheit zu sterben“ – nein, funktional müsse es auch sein. Zweites großes Gestaltungs-Thema sei gewesen, echt und authentisch zu wirken.

Authentisch zu sein – das sei auch der Anspruch für die Mitarbeiter des Hauses, betonte Hoteldiektroin Kerstin Scholl. Ihr Team sei mit Herzblut bei der Sache und habe große Freude daran, den Gästen Gutes zu tun. Geht es nach Martin Viessmann, entdecken Besucher aus der ganzen Welt, aber auch aus Frankenberg das Hotel samt neuem Spa-Bereich künftig als ihr persönliches „Zentrum des Wohlbefindens“.

Heute und morgen bietet das Hotel jeweils in der Zeit von 9 bis 19 Uhr halbstündig Führungen durch das Haus an.

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