Nach Taifun auf Philippinen: Hatzfelderin berichtet über Spendenhilfe

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Doppelte Hilfe: Die mobile Maschine stellt Backsteine her und kann einigen Arbeitern helfen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Hatzfeld/Philippinen. Nach dem Taifun Haiyan 2013 auf den Philippinen hilft die gebürtige Hatzfelderin Katja Liu beim Wiederaufbau. In der HNA hatte sie im November um Spenden gebeten. Jetzt erzählt sie, wie das Geld genutzt wird.

„Den Plan, Häuser für die Opfer zu bauen, konnten wir umsetzen. Wir sind nun in der Lage, ein ganzes Dorf zu bauen.“ Katja Liu klingt deutlich zuversichtlicher als noch vor acht Monaten.

„Die Not ist so groß, dass man überwältigt ist“, hatte die gebürtige Hatzfelderin im vergangenen November im Interview mit der HNA gesagt. Damals hatte sie zu Spenden für ihre Missionsorganisation aufgerufen, um den Menschen auf den Philippinen nach dem Taifun zu helfen.

Katja Liu

Um für die Unterstützung - auch aus Waldeck-Frankenberg - zu danken, hat sich die 34-Jährige jetzt erneut per E-Mail bei der HNA gemeldet. „Wir danken allen Spendern, ebenso für das entgegengebrachte Vertrauen“, schreibt sie und vermeldet gute Nachrichten:

„Unsere Organisation hat in Partnerschaft mit der Stadt Bogo einen Vertrag über zwei Jahre unterzeichnet. Wir werden 100 Häuser bauen - wenn möglich mehr -, eine Schule und ein Gemeindezentrum. Der Spantenstich war am 1. Juli.“ Das alles habe ein wenig gedauert, da man sicher gehen wollte, dass die Aktion rechtlich abgesichert ist und die Finanzen nicht veruntreut werden.

Von Jörg Paulus 

Wie dieses Projekt genau aussieht, lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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