Nach tödlichem Bootsunglück auf der Werra: Pflicht für Schwimmwesten?

Waldeck-Frankenberg. Nach einem tödlichen Boots-Unfall auf der Werra in Hann. Münden sprechen sich der Kanuclub Frankenberg und die Wasserschutzpolizei für eine Schwimmwesten-Pflicht bei Bootsausflügen aus.

Eine gesetzliche Pflicht für solche lebensrettenden Westen gibt es aber nicht. Deshalb können Bootsverleiher niemanden zwingen, sie zu tragen.

Bei einem Bootsunfall auf der Werra war am Ostersamstag ein zweijähriger Junge ertrunken. Im Landkreis-Waldeck Frankenberg kam 2005 ein 17-Jähriger im Edersee ums Leben; sein gemietetes Kanu war gekentert. „Da es keine gesetzliche Regelung für eine Schwimmwesten-Pflicht gibt, können wir als Wasserschutzpolizei nur Empfehlungen aussprechen“, sagt Gerd Paulus, Hauptkommissar der Wasserschutzpolizei am Edersee.

Schließlich liege es an den Erziehungsberechtigten, ob Kinder Westen beim Bootsfahren tragen. „Kleine Kinder sollten Westen tragen“, sagt Paulus. „Ich bin absolut für eine solche Pflicht – vor allem für Kinder“, sagt Günter Werner, Vorsitzender des Kanuclubs in Frankenberg. Seiner Ansicht nach sollten unerfahrene Bootsfahrer auch nicht mit Gummibooten auf Seen oder Flüssen paddeln.

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Quelle: HNA

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