Altenlotheim: Das große Aufräumen nach der Windhose

Altenlotheim. Die Menschen halten zusammen und packen an: Auch am Tag nach der verheerenden Windhose, die mindestens als 37 Häuser beschädigte, wird in Altenlotheim (Kreis Waldeck-Frankenberg) kräftig aufgeräumt.

Abends zuvor wurde noch bis 22 Uhr geräumt und gesichert, berichtete Ortsvorsteher Heiko Backhaus der HNA am Donnerstag. Nach und nach seien zwar die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW abgerückt, die Bewohner des Frankenauer Ortsteils aber blieben bis in die Nacht und gingen einander zur Hand.

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Zwar waren bereits erste Sachverständige vor Ort, doch „wir können noch nicht abschätzen mit welcher Schadenssumme wir rechnen müssen“, erklärte Backhaus.

Beeindruckt war der Ortsvorsteher vor allem durch die Hilfsbereitschaft: „Das ganze Dorf hat angepackt, oder die Helfer verpflegt.“ Dass auch er als Ortsvorsteher mit anpackt war für ihn eine Selbstverständlichkeit. „Ich bin nicht der Typ, der dann zuhause bleibt“, sagte er. Auch wenn er zugab erst einmal erschrocken gewesen zu sein: „Ich habe schon viele Stürme erlebt, aber so was hier noch nie“, sagte Heiko Backhaus.

Windhose deckt Häuser in Altenlotheim ab

Über eine Sache freuen sich der Altenlotheimer Ortsvorsteher genauso wie Frankenaus Bürgermeister Björn Brede. Die Bürgermeister Frank Gleim aus Gemünden und Christian Engelhardt aus Frankenberg haben Unterstützung zugesagt. Ob nun in Altenlotheim direkt oder bei den den derzeit in Frankenau stattfindenen Deutschen Waldarbeitsmeisterschaften helfende Hände fehlen würden – sie wollen für Hilfe und personelle Unterstützung sorgen. (sm)

Quelle: HNA

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