Frankenberg: Blumen für Eva Jerrentrup

Name steht für „Evangelische Kirche“

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- Frankenberg (gi). Vor Gottesdienstbesuchern hat Pfarrer Christoph Holland-Letz am Sonntagmorgen in der Liebfrauenkirche kirchliches und soziales Engagement von Eva Jerrentrup gewürdigt.

Jerrentrup ist seit vier Jahrzehnten Mitglied des Kirchenvorstands und dessen stellvertretende Vorsitzende: ideenreich und verantwortungsbewusst (FZ berichtete am Samstag). Holland-Letz hob in seiner Laudatio Herausragendes der zurückliegenden, 40-jährigen Kirchenvorstandsarbeit hervor: „Unsere geschätzte Jubilarin hat mit 14 Pfarrern, zwei Dekanen und zwei Dekaninnen konstruktiv zusammengearbeitet, sich vehement für den Erhalt der Liebfrauenkirche eingesetzt, die Integration von Ausländern und Einwandern vorangetrieben sowie die Kirchenmusik aktiv unterstützt.“ Dafür – und für weitere gute Taten – gab es einen großen Blumenstrauß.

Die heute 65-jährige Eva Jerrentrup wurde 1971 in den Kirchenvorstand gewählt, als Nachfolgerin ihres Vaters, des ersten Frankenberger Gynäkologen Dr. med. Hans-Karl Wild, der in der NS-Zeit Mitglied der „Bekennenden Kirche“ war. Unterstützung für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit fand sie vor allem bei ihrem Ehemann Willfried Jerrentrup und ihrer Mutter Hilde Wild.

Eingebunden in die kirchliche Arbeit waren auch ihre vier Söhne, sei es in Posaunenchören oder beim Verteilen der Kirchenblättchen. Der Name Eva Jerrentrup steht in Frankenberg für Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe und „Evangelische Kirche“ schlechthin.

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