Förderverein pflanzt 500 junge Bäumchen im Wildpark

Natürliche Helfer für die Energiebilanz

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Mitglieder des Fördervereins Wildpark haben am Samstag zu Hacke und Schippe gegriffen und 500 junge Bäumchen am Steilhang des Parks gepflanzt. Foto: Andrea Pauly

Frankenberg - Es war eine schweißtreibende Arbeit: Mit Hacken, Schippen und Muskelkraft gruben die Mitglieder des Fördervereins Wildpark am Samstagmorgen Löcher in den trockenen Boden im Steilhang des Wildparks: Insgesamt 500 junge Bäumchen sollen dort in den nächsten Jahren wachsen und gedeihen.

Damit leistet der Verein einen Beitrag zum Klimaschutz: Die Bäume sollen zumindest zu einem Teil ausgleichen, was an Holz verheizt wird, erläuterte Bürgermeister Rüdiger Heß: „Es geht uns darum, verbrauchte Energie in Form von Naturstoffen wieder anzupflanzen.“ Er dankte den Aktiven, die sich auf diese Weise für die Energiebilanz der Stadt einsetzten.

Die Initiative ging von Fördervereinsmitglied Hubert Meier aus, der sich als Energieberater auch beruflich mit Energiebilanzen und dem Ausstoß von CO2 befasst. „Er wollte ein Beispiel geben“, lobte Rüdiger Heß Meier, der die 500 jungen Bäumchen gespendet hatte. Es sind vor allem Douglasien, die künftig zwischen den Ginsterbüschen am Hang wachsen. „Sie wachsen schnell und nehmen viel CO2 auf“, begründete Erich Reitz, der den Wildpark für die Stadt betreut. „Außerdem stehen Douglasien stabil und kommen mit weniger Niederschlag aus“, nannte er weitere Vorteile der Baumart.

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