Gemündener Jugendwehr besteht seit 45 Jahren:

Neben Übungen bilden Spaß und Spiel einen Schwerpunkt

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Jugendfeuerwehr Gemünden: Spaß ist immer dabei, wenn sich die Mitglieder der Gemündener Jugendfeuerwehr zu Übungen oder zu gemeinsamen Unternehmungen treffen

Gemünden. Die Jugendfeuerwehr Gemünden besteht seit 45 Jahren. Das will sie mit einem Teich- und Lichterfest am Samstag, 31. August, feiern.

Bereits vor der offiziellen Gründung am 5. Oktober 1968 waren im Jahr 1966 aufgrund einer Werbeaktion einige Jungen in die Feuerwehr eingetreten. Der damalige Ortsbrandmeister Balthasar Obermann trieb die Gründung der Jugendfeuerwehr voran, als immer mehr Jugendliche Interesse an der Arbeit der Feuerwehr zeigten. Das schreibt die Jugendwehrwartin Marieke Golde-Bohrmann in ihrem geschichtlichen Rückblick.

Zur Gründungsversammlung kamen 15 Jungen mit ihren Eltern in die Gastwirtschaft Matthäi. Im Beisein des Landesjugendfeuerwehrwarts Georg Kühn aus Cappel und des Kreisbrandinspektors August Ortwein aus Frankenberg wurde die Jugendfeuerwehr gegründet nach Roda ist es die zweite Jugendfeuerwehr im Landkreis Frankenberg.

Erster Jugendgruppenleiter war Wilfried Golde, sein Stellvertreter Horst Oberlies, Kassenwart Helmut Engelland und Schriftführer Norbert Hitschler. Erster Jugendfeuerwehrwart war Herbert Gleim.

Neben der Feuerwehrausbildung wurde bereits früh mit der allgemeinen Jugendarbeit begonnen. Wie auch heute noch, stand in den Sommermonaten das Üben für Wettbewerbe und die Leistungsspange im Vordergrund. In den Wintermonaten wurde gebastelt, gespielt und Theorie unterrichtet.

Zu den Gruppenstunden trafen sich die Jungen zunächst im alten Spritzenhaus in der Hainstraße, dann im alten Haus Fahrig und dann für drei Jahre in einem Klassenraum der Schule, bis 1973 das neue Feuerwehrhaus gebaut wurde.

(nh/mab)

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Quelle: HNA

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