Schreufa

Neptun-Rede und "Nuhne in Flammen"

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- Frankenberg-Schreufa (js). Die Gründung ihres Dorfes vor 1160 Jahren feierten die Schreuafer am Samstag bei strahlendem Wetter an der Mühle.

In die Feier einbezogen war auch das Fest „Nuhne in Flammen“. Ein buntes Rahmenprogramm, das von allen örtlichen Vereinen organisiert wurde, sorgte bei Jung und Alt gleichermaßen für Unterhaltung. Am Spiel- und Sportmobil konnten sich die Kinder beschäftigen. Hauptanziehungspunkt war aber den ganzen Nachmittag über der Stand der Burgwalder Sportbogenschützen, bei denen jeder unter fachlicher Anleitung selbst einmal den Bogen anlegen konnte. Am Entenrennen auf dem Mühlgraben beteiligten sich Kinder und Erwachsene. Sie wurden von einer großen Zuschauerschar mit Anfeuerungsrufen begleitet. Den Sieg trug Pfarrerin Caroline Miesner davon, gefolgt von Anna Lena Böhle und Sophie Battefeld. Höhepunkt des Festes war am Abend das Lichterfest mit einem kleinen Theaterstück der Kinder- und Jugendgruppe der Schreufaer Theatergruppe „Gans anders“ unter Leitung von Claudia Sommerlad sowie den farbigen Wasserspielen der Feuerwehr und dem Erscheinen von Neptun, der seine obligatorische Rede an seine Untertanen hielt. Die Kindertheatergruppe führte das Stück „Bolli, der Mühlenkobold“ auf, in dem es um einen Wasserkobold geht, der an seinem 111. Geburtstag für Menschen sichtbar wurde. Neptun, der von Horst Sandkühler dargestellt wurde, beklagte sowohl Überschwemmungen als auch Trockenheit. Der Meeresgott schimpfte auch über den abgesenkten Wasserspiegel im Edersee. „Geht sorgsam mit der Schöpfung um, sonst gibt‘s ein trauriges Erwachen,“ empfahl Neptun den Menschen.

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