Frankenau: Spende im Rahmen der Aktion „Wir sind Wald“

Neue alte Bäume gepflanzt

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- Frankenau (apa). Auf drei Flächen der Kulturlandschaft um Frankenau wachsen 20 Bäume alter Sorten. Davon profitieren das Naturschutzgroß­projekt Kellerwald und die Arche-Region.

Die UNO hat das Jahr 2011 zum Jahr der Wälder erklärt. Aus diesem Anlass haben die Nationalen Naturlandschaften – die Dachmarke der Natur- und Nationalparks und Biosphären-Reservate – die Aktion „Wir sind Wald“ ins Leben gerufen.

Mit Hilfe verschiedener Sponsoren setzt die Aktion „Wir sind Wald“ bundesweit Projekte zur nachhaltigen Waldentwicklung um – auch bei Frankenau. Insgesamt 20 alte Bäume sollen auf den Wiesen rund um Frankenau wachsen, darunter die „Hessische Tiefenblüte“, die „Hildesheimer Goldrenette“, der „Martini,“ der „Kaiser Wilhelm“, der „Geflammte Kardinal“, der „Rote Eiser“ oder die „Graue Herbstrenette“.

Einer der Partner dieser Aktion ist „Town & Country Haus“, ein Fertighaushersteller, der im Nationalpark Hainich in Thüringen beheimatet ist. Das Unternehmen unterstützt bei dem Projekt eigentlich Aufforstungsaktionen. Doch die waren rund um Frankenau nicht notwendig. Stattdessen entschied sich die Leitung des Naturparkes in Absprache mit der Frankenauer Nabu-Ortsgruppe für die Obstbaumpflanzungen. Damit wollen sie auch zur Biodiversität beitragen, also zur Artenvielfalt.

Durch die Wahl alter Obstbaumsorten, die vom Aussterben bedroht sind, wird auch dieses Ziel berücksichtigt. Willi Schneider von der Nabu-Ortsgruppe bedankte sich auch im Namen des Vorsitzenden Herbert Ruhwedel für die Spende in Höhe von 1625 Euro. Er betonte, dass der Nabu noch jemanden suche, der die Gruppe bei der Pflege und beim Schnitt der Hölzer unterstütze.

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