Klingelstede in Birkenbringhausen

Neue Brücke führt zu Ederklippen

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Bürgermeister Lothar Koch (r.) und der Gemeindevorstand der Gemeinde Burgwald haben in der 99. Sitzung des Gemeindevorstands die neue Brücke an der Klingelstede in Birkenbringhausen besichtigt.Foto: Patricia Kutsch

Burgwald-Birkenbringhausen - Die Klingelstede ist eine einzigartige Klippe im Herzen der Gemeinde Burgwald. Die Eder hat dort über die Jahrhunderte ihre Spuren hinterlassen und Klippen aus dem Sandstein herausgeformt. Mit einer neuen Brücke hat die Gemeinde Burgwald den Weg zu dem Naturdenkmal wieder begehbar gemacht.

Mehr als ein Jahr war die Klingelstede an der Eder nicht zu sehen: Der einzige Weg dorthin führt über eine kleine Brücke. Die bisherige Brücke war laut Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch aus Holz. „Sie war zum Teil morsch und ein Gefahrenpunkt.“

Damit Wanderer das Naturdenkmal in Birkenbringhausen wieder bewundern können, hat die Gemeinde mit finanzieller Unterstützung der EU eine neue Brücke geplant und errichtet: Die neue Brücke ist aus verzinktem Stahl. „Sie ist dauerhafter als Holz und rutschfest“, begründet Koch die Entscheidung für das Material.

Die Klingelstede liegt auf der Route von drei zertifizierten Wanderwegen: Der Burgwaldpfad führt dort ebenso entlang, wie der Ederhöhenweg und der Hugenotten- und Waldenserpfad. Der eigentliche Wanderweg führt oberhalb der Klippen entlang. Die Brücke bildet einen kleinen Abzweig von den Wanderwegen und führt direkt zu den wenige Meter entfernten Sandsteinklippen im Wald.

Die Klingelstede ist ein Naturdenkmal und zählt zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten im Landkreis. Die unterschiedlichen sichtbaren Gesteinsschichten und von der Eder präparierten Klippen gewähren einen Einblick in die Geschichte: Zechsteinzeit werden dort ebenso sichtbar wie die Buntsandsteinzeit.

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