Parlament fordert, Anteil der Kommunen anhand Gewerbesteuer zu berechnen

Neue DSL-Leitung: Frankenau will Kosten anders aufteilen

Frankenau. Für den Ausbau des schnellen Internets fordert die Stadt Frankenau von der Stadt Frankenberg eine andere Berechnung der Kosten. Der Anteil soll sich nach der Gewerbesteuer statt nach der Zahl der Anschlüsse richten. Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat angeboten, in der Region einen neuen Knotenpunkt für DSL bis 128 Mbit zu installieren.

Frankenberg schlug vor, dass sich die beteiligten Kommunen die Kosten für diesen Knotenpunkt von 180 000 Euro teilen - nämlich nach der Zahl der angeschlossenen Haushalte. Für Frankenau wären das bei 897 Anschlüssen rund 11 000 Euro.

Das Frankenauer Parlament fordert Frankenberg nun auf, die Kosten nach dem Gewerbesteuer-Aufkommen zu berechnen, weil hauptsächlich Gewerbebetriebe von schnellem Internet profitieren würden. In Frankenau sind die Einnahmen durch die Gewerbesteuer relativ gering. (jpa)

Quelle: HNA

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