Sextaneraufnahme am Frankenberger Gymnasium · Auszug zu „Pomp and Circumstance“

107 neue Gesichter an Edertalschule

Herzlich willkommen an der Edertalschule, sagte Brigitta Schlinkert zu ihren neuen Schülern der Klasse 5a. Insgesamt 107 Sextaner sind gestern Morgen in die große Schulgemeinde des Frankenberger Gymnasiums aufgenommen worden. Fotos: Raatz

Frankenberg - Mit jedem Schuljahr verändert sich das Bild am Frankenberger Gymnasium, sagte Schulleiter Stefan Hermes in der Kulturhalle: „Mit Euren verschiedenen Talenten und Temperamenten werdet Ihr der Schule von unten ein neues Gesicht geben.“

In feierlichem Rahmen, mit Musik der Orchesterklasse 6d, des Schulorchesters und der Big Band, hat die Edertalschule gestern Morgen in der Kulturhalle 107 Sextaner aufgenommen. Sie gehen in vier Klassen: Zuständig sind die Lehrerinnen Birgitta Schlinkert (5a), Kirsti Reichelt (5c), Katrin Ortwein (5d) und Lehrer Franz Seitz (5b). Schulleiter Stefan Hermes kündigte den Schülern spannende Jahre an der Edertalschule an. „Es gibt viel zu erfahren und zu lernen.“ Sie könnten sich auf den neuen Lebensabschnitt freuen.

Dass sie am ersten Tag an der neuen Schule aufgeregt seien, das könne er sehr gut verstehen, sagte der neue Schulleiter. Denn auch er sei am Montagmorgen, an seinem ersten richtigen Schultag am Gymnasium in Frankenberg, etwas aufgeregt gewesen. Und auch seinem zehnjährigen Sohn, der am Montag ebenfalls den ersten Tag an einer weiterführenden Schule hatte, sei es nicht anders ergangen. „Abends hat er mir gesagt: Papa, alles in Ordnung.“

Sicherlich sei vieles neu für die neuen Edertalschüler. Die Größe der Schule. Die Anzahl der Fächer. Doch vor diesen Veränderungen brauche niemand Angst zu haben. „Traut Euch und freut Euch auf das, was vor Euch liegt“, rief Hermes den neuen Schülern zu und forderte sie auf, sich gegenseitig zu unterstützen. Er appellierte zudem an die Eltern, die „Arbeit der Kinder zu begleiten“. Es sei nicht ungewöhnlich, dass in der Eingewöhnungszeit nicht alles rund laufe. Doch spätestens nach der ersten Halbzeit sei Routine eingekehrt. Und wenn nicht: „Machen Sie sich in der Schule bemerkbar.“ Die Schule sei bemüht, Eltern wie Schüler so gut wie möglich zu unterstützen. So werde das neue Betreuungskonzept im Rahmen von G8 am Donnerstag während der Elternabende der vier Fünferklassen vorgestellt.

Auf die Mitschüler zugehen

Andrea Binzer vom Schulelternbeirat wünschte den Sextanern, dass sie in den neuen Klassen schnell neue Freunde finden würden. „Seid aufmerksam, geht auf die Mitschüler zu, dann werdet Ihr Euch schnell sehr wohl an dieser Schule fühlen“, sagte sie. Die Eltern bat sie darum, sich als Partner der Lehrer zu verstehen, um gemeinsam dem Erziehungsauftrag nachkommen zu kommen. Sie forderte zudem zur Mitarbeit in den Elternbeiräten auf.

Hymne erneut zum Abitur

Im Namen des Fördervereins begrüßte Helmut Merle die Schüler und Lehrer. Er stellte die Arbeit des Gremiums vor.

Zur inoffiziellen Schulhymne „Pomp and Circumstance“ spazierten die Sextaner von der Kulturhalle in ihre Klassenräume. „Ich hoffe, dass Ihr dieses Lied noch ein zweites Mal hören werdet: zu Eurem Abitur“, verabschiedete Schulleiter Hermes die Kinder in den Unterricht und lud die Eltern zu Kaffee und Kuchen in die Mensa und einem Rundgang durch die Mediathek ein.

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