Neue HNA-Sonderserie: 50 Jahre Bundeswehr in Frankenberg

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Mehrere zehntausend Soldaten haben bis heute in der Burgwald-Kaserne ihre Wehrpflichtzeit abgeleistet oder als Berufssoldaten gedient, viele von ihnen blieben im Frankenberger Land und gründeten hier Familien.

Frankenberg. Mit einem Appell auf dem Obermarkt am 18. Juli 1962, bei dem Bürgermeister Wilhelm Falkenstein gemeinsam mit Generalmajor Ottomar Hansen die Front abschritt, wurde Frankenberg zur Garnisonstadt. In einer Sonderserie berichtet die HNA ab heute über die Geschichte des Bundeswehr-Standortes.

Der wird vom 18. bis 24. Juni 2012 sein 50-jähriges Bestehen feiern.

Am 18. Juli 1962 zogen das Artilleriebataillon 22 und das Fernmeldebataillon 320 der damals noch jungen Bundeswehr offiziell in die außerhalb der Stadt am „Vogelhaus“ entstandene neue Kasernenanlage ein.

Nach intensiven politischen Diskussionen in der Bundesrepublik über eine Wiederbewaffnung nach dem Krieg wurden die „Staatsbürger in Uniform“ von der Frankenberger Bevölkerung freundlich begrüßt - die Errichtung der Truppenunterkunft am Burgwaldrand und der Bau von 174 Wohnungen am Hinstürz, die Erweiterungen von Schulen und Infrastruktur sorgten in der Garnisonstadt für einen wirtschaftlichen Boom.

Mehrere zehntausend Soldaten haben in den fünf Jahrzehnten danach bis heute in der Burgwald-Kaserne ihre Wehrpflichtzeit abgeleistet oder als Berufssoldaten gedient, viele von ihnen blieben im Frankenberger Land und gründeten hier Familien. Die Bundeswehrangehörigen waren bald Teil des öffentlichen Lebens, engagierten sich in Kommunalpolitik, Wirtschaft, Kultur und Sport.

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Quelle: HNA

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