Frankenberg

Neue Leitung für elf Forstreviere und 19.000 Hektar Wald im Südkreis

- Für den Forst zwischen der Sackpfeife und Bad Wildungen, zwischen dem Dachsloch und Rodenbach sind Andreas Schmitt als neuer Forstamtsleiter und Stefan Schnoklake als sein Stellvertreter zuständig.

Die beiden haben die Verantwortung für elf Reviere mit insgesamt 19 000 Hektar Wald. In den nächsten Monaten warten vor allem Pflichtaufgaben auf Schmitt und Schnoklake: Die Folgen der Stürme „Kyrill“ und „Emma“ müssen aufgearbeitet werden; rund 700 000 junge Bäumchen werden gepflanzt. Zudem haben die Forstleute mit dem Borkenkäfer zu kämpfen.

Andreas Schmitt, der neue Leiter des Frankenberger Forstamts, hat in Göttingen Forstwissenschaft studiert. In Neuseeland arbeitete er für ein Forstunternehmen, in den USA war er fast ein Jahr für den staatlichen Forstdienst aktiv. Nach seiner Referendarzeit im Forstamt Burgwald übernahm er die Leitung des Forstamtes Jesberg. Danach führte sein Weg über das Forstministerium in Wiesbaden als Holzverkaufsreferent nach Gießen, um dort Computersoftware für den Forstbereich zu entwickeln. In den vergangenen acht Jahren organisierte Schmitt in der Zentrale des Landesbetriebes Hessen-Forst in Kassel landesweit den Holzverkauf, die Betreuung von Großkunden sowie das Geschäftsfeld Jagd. Andreas Schmitt ist verheiratet und hat ein Kind. Er ist 44 Jahre alt.

Stefan Schnoklake hat in Göttingen Forstwissenschaften und in Salzburg Geoinformatik studiert. Nachdem er an der Universität in Göttingen als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war, arbeitete er fünf Jahre lang für das Unternehmen General Electric als Berater und Projektleiter im Bereich Geographische Informationssysteme in den Branchen Energieversorgung und Telekommunikation. Nach dem Referendariat in Burgwald wechselte er in die Landesbetriebsleitung von Hessen-Forst, wo er für den Bereich Geographische Informationssysteme verantwortlich zeichnete. Er ist 39 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder.

Mehr lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Frankenberger Zeitung.

Kommentare