Neue Satzung: Wer Hundekot nicht beseitigt, wird bestraft

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Ab jetzt verboten: Wenn Hunde auf öffentlichen Straßen, Wegen, Plätzen oder Anlagen ihr Geschäft verrichten und die Besitzer den Kot nicht beseitigen, wird die Stadt Gemünden dies zukünftig ahnden.

Gemünden. Wenn Hunde ihr Geschäft im Gemündener Stadtgebiet auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen erledigen, wird das zukünftig strenger geahndet. Eigentlich wird es nun überhaupt erst geahndet. Denn bisher hatte die Stadt nicht die nötige Satzung dafür.

Das Parlament hat nun am Mittwochabend die Abfallsatzung geändert. Der Magistrat hatte vorgeschlagen, darin auch die Beseitigung von Pferdeäpfeln zu regeln, das lehnten die Stadtverordneten aber ab.

Hundekot sei ein lästiges Thema in der Stadt, sagte Bürgermeister Frank Gleim. Es gebe immer wieder Beschwerden von Bürgern. „Ohne die Satzung konnten wir bisher nur den Finger heben und sagen: Mach das bitte weg“, erklärte Gleim. Eine Satzung sei aber nötig, um Hundekot an öffentlichen Orten als Ordnungswidrigkeit behandeln und dementsprechend bestrafen zu können. Wie hoch eine Geldbuße sein könnte, darüber wurde am Mittwochabend nicht gesprochen.

Manfred Fackiner (Bürgerliste) sieht die neue Satzung auch als Prävention: „Bisher hatten die Hundebesitzer gar keine Veranlassung, den Kot zu beseitigen“, sagte er. Die Stadt solle entsprechende Behälter aufstellen, um das Interesse der Hundebesitzer zu wecken, den Kot zu entsorgen.

Folgender Passus wurde in die Abfallsatzung aufgenommen: „Die Führer von Hunden sind verpflichtet, den Hundekot mittels einer mitzuführenden oder von der Stadt zur Verfügung  gestellten Tüte oder ähnlichem im hauseigenen Restmüll oder in den von der Stadt aufgestellten Abfallkörben zu entsorgen.“

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Quelle: HNA

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