Frankenau

Neue Scheune für alte Landmaschinen

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- Frankenau-Allendorf (apa). Eine große Scheune, in denen die zahlreichen alten Landmaschinen des Heimatvereins genügend Platz haben – das ist der Wunsch des Vereinsvorstandes.

Frankenau-Allendorf. Noch ist es nur eine Idee: eine Feldscheune, direkt gegenüber dem Heimatmuseum, für die historischen Landmaschinen des Vereins. „Sie soll genug Platz bieten, um die alten Geräte aufzubauen, damit man sie sich auch aus der Nähe ansehen kann“, sagt der Vorsitzende des Heimatvereins, Dirk Michel. Von der Sämaschine über den Mähdrescher und die über 100 Jahre alte Dreschmaschine bis hin zum Mähbinder könnten die alten Geräte aufgereiht werden. Außerdem wäre dann – endlich – auch genug Platz, um kaputte Maschinen instand zu setzen.

Der Vorstand hat die ersten Vorbereitungen für das Projekt bereits in Angriff genommen und sich nach Formalitäten und Förderungen erkundigt. Das Grundstück gehört der Stadt Frankenau, der Verein müsste in jedem Fall eine Baugenehmigung einholen. Der Kellerwaldverein hat sich bereits für eine Förderung ausgesprochen – allerdings muss die Dorf- und Regionalentwicklung beim Landkreis entscheiden. Auch der Verein muss sich bei der Generalversammlung im Februar für das Projekt aussprechen.

Ein anderes Projekt ist bereits auf den Weg gebracht: Der Heimatverein hat einen Kalender zusammengestellt – ebenfalls zum Thema Geschichte der Landwirtschaft. Manuel Seitz aus dem Vorstand des Heimatvereins hat historische Fotos ausgewählt, die vom Landleben am Hardtberg zeugen, und mit entsprechenden Informationen beschriftet.Zu sehen sind unter anderem Bilder von der Spinnstube, spielenden Kindern, Allendorfer Bauern mit ihren Traktoren oder beim Heumachen, Johannes Keßler beim Schärfen der Sense oder das ursprüngliche Gebäude der Allendorfer Gaststätte Neuschäfer. Die Kalender im A5-Format können ab nächster Woche bei den Vorstandsmitgliedern des Heimatvereins für 9 Euro abgeholt werden.

Mehr lesen Sie in der FZ vom 24. Dezember

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