Arbeiten sollen Ende Mai abgeschlossen sein

Neuer Bahnhofsvorplatz in Frankenberg

Der Frankenberger Bahnhofsvorplatz: Er ist gegenwärtig noch eine Großbaustelle. Anfang März sollen die Arbeiten aber bereits fortgesetzt werden. Das Ziel von Bürgermeister Rüdiger Heß: „Bis Ende Mai soll das Projekt abgeschlossen sein.“ Fotos: mjx

Frankenberg. Am 7. April vergangenen Jahres war Baubeginn, seither ist an der Großbaustelle am Frankenberger Bahnhof „eine ganze Menge passiert", wie es Bürgermeister Rüdiger Heß am Donnerstag bei einem Ortstermin formulierte.

Seine wichtigste Botschaft: Die Parkplätze im Park-and-Ride-Bereich sind weitgehend fertiggestellt und können von den Reisenden schon genutzt werden. Dort ist unbegrenztes, kostenfreies Parken also bereits möglich.

„Die Park-and-Ride-Parkplätze werden vor allem von den Pendlern bereits gut angenommen“, sagte Heß. Dabei merkte er an, dass die Zufahrt zu diesen rund 80 Parkplätzen ausschließlich von der Friedrichstraße und der Berleburger Straße aus erfolgt - und nicht über den Bahnhofsvorplatz. Der ist für den Durchgangsverkehr gesperrt - und wird es auch nach Fertigstellung des Projektes bleiben. Die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes kostet rund 4,1 Millionen Euro.

Das Ziel von Bürgermeister Heß und Bauamtsleiter Karsten Dittmar: „Wenn die Witterung es erlaubt, werden die Arbeiten am Bahnhofsvorplatz Anfang März weitergehen. Wir hoffen, die Baustelle bis Ende Mai abschließen zu können.“ Ein Fest ist dann aber nicht geplant. Das soll es erst vom 11. bis 13. September mit der Eröffnung der Bahnstrecke Frankenberg-Korbach geben. „Dann steht auch das Frankenberger Bahnhofsgelände im Mittelpunkt“, so Heß.

Die aktuelle Situation am Frankenberger Bahnhof: Der Busverkehr wird über die Friedrichstraße abgewickelt, für barrierefreie Wege zum Bahnhof ist gesorgt und Anfang März sollen zunächst die Pflasterarbeiten am Bahnhofsvorplatz fortgesetzt werden. Dann sollen auch Unterstände in der Mitte des zentralen Omnibusbahnhofs errichtet werden. Im Frühjahr wird es dann auch mit den Pflanzarbeiten weitergehen.

Zu Ende gehen wird laut Dittmar in der nächsten Zeit das „wilde Parken“ im Bereich der Buchhandlung Hykel: Dort werden demnächst die so genannten Kiss-and-Ride-Parkplätze entstehen, als Kurzzeitparkplätze zum Bringen oder Abholen von Bahnreisenden. Weiter soll es dort auch Standplätze für Taxis und Tanksäulen für Elektrofahrzeuge geben. Auch Abstellplätze für Fahrräder sind geplant.

Ob mit dem Umbau des Bahnhofsgebäudes noch in diesem Jahr begonnen werden kann, steht noch nicht fest. „Im Moment laufen die Arbeiten für den Bauantrag“, sagte Heß. Der Umbau des historischen Bahnhofsgebäudes soll 4,5 Millionen Euro kosten. An den Planungen für ein Familien-, Bildungs- und Betreuungszentrum im Bahnhofsgebäude hält der Bürgermeister fest.

Zwei Besonderheiten wird es künftig am Frankenberger Bahnhof geben: Ein Stück altes Bahngleis als Reminiszenz an die alten Bahnhofs- und Eisenbahnzeiten und Kanaldeckel mit dem Aufdruck des Stadtwappens. (mjx)

Quelle: HNA

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