Bottendorf

Neuer Chor formiert sich im MGV

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- Burgwald-Bottendorf (tha). MGV-Chef Eberhard Mengel stellte den Vereinsmitgliedern bei der Jahreshauptversammlung den neuen Chor vor. Außerdem stimmte er die Sänger auf das bevorstehende Vereinsjubiläum ein

„Ich glaube, wir haben ein sehr gutes Programm und mit dem Einsatz aller sollte es uns gelingen, ein nicht nur schönes, sondern auch erfolgreiches Fest durchzuführen“, betonte Vorsitzender Eberhard Mengel. Über den Stand der Vorbereitungen und das Programm berichteten Pekka Weise und André Wickenhöfer vom Festausschuss. Anlässlich des 125-jährigen Bestehens veranstaltet der Männergesangverein vom 1. Juli bis 4. Juli 2011 ein Heimat- und Kreissängerfest (mehr dazu in der FZ vom Montag).

Während andere Chöre zunehmend von Nachwuchssorgen geplagt sind, berichtete Eberhard Mengel am Samstag von einer erfreulichen Entwicklung: Der Männergesangverein hat den Jungen Chor „4 Voices“ gegründet und damit auf einen Schlag 22 neue Mitglieder gewonnen. In dem jungen Chor treffen sich regelmäßig singbegeisterte junge Leute unter der Leitung von Horst-Werner Bremmer.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde auch über die Sanierung des Alten Kindergartens gesprochen, den der Männergesangverein bislang als Vereinsheim nutzte. Im Laufe der Sanierungsarbeiten traten erhebliche Mängel des Gebäudes zum Vorschein und es ist unklar, ob das Gebäude überhaupt erhalten werden kann. Derzeit gibt es einen Baustopp (FZ berichtete). „Es wird noch sehr viel Zeit vergehen, bis wir unseren geliebten Übungsraum wiederhaben“, erklärte Dieter Klein. Er hob das Engagement der Sänger bei den Renovierungsarbeiten hervor. – Vorsitzender Eberhard Mengel ergänzte indessen: „Was mich schon ein bisschen ärgert ist, dass eigentlich bis auf den MGV und den Heimat- und Kulturverein kein Verein mehr Interesse an den Räumlichkeiten hat. Von der anfänglichen Euphorie bei den Landfrauen und bei Pro Musica ist nicht mehr viel übrig geblieben.“ Es müsse jetzt versucht werden, gemeinsam mit der Gemeinde Burgwald das Beste aus der Situation zu machen.

Altbürgermeister Adam Daume erklärte, dass die Sanierung des Alten Kindergartens zur Gestaltung des Dorfmittelpunktes unbedingt dazugehöre. „Ein Dorfmittelpunkt braucht auch die entsprechende Infrastruktur und von daher ist ein solches Haus unverzichtbar. Für unser Dorf ist der Alte Kindergarten wichtig“.

Mehr lesen Sie in der FZ am Montag.

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