Neuer Erlass: Grundschüler dürfen bei Ausflügen nicht mehr baden, ski- oder radfahren

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Waldeck-Frankenberg. Aktivitäten wie Baden, Skifahren oder Radfahren sind hessischen Grundschülern auf Schulausflügen und Klassenfahrten künftig nicht mehr erlaubt. Das besagt die neue „Verordnung über die Aufsicht über Schülerinnen und Schüler “ des Hessischen Kultusministeriums.

„In der Grundschule sind wegen der besonderen Unfallgefahr bei Ausflügen und auf Klassenfahrten beispielsweise Skifahren, Radtouren, Reiten oder Baden nicht gestattet. Das Ziel der Verordnung ist der Schutz der Schüler“, sagt Christian Henkes, Sprecher des Hessischen Kultusministeriums. Er betont aber: „Im Rahmen des Unterrichts und von Arbeitsgemeinschaften bleiben Aktivitäten wie Radfahren und Wassersport aber weiter zulässig. Hierzu zählen der Erwerb des Fahrradführerscheins oder der reguläre Schwimmunterricht.“

Eine Bedingung gibt es jedoch, was das Schwimmen angeht: „Für den Schwimmunterricht stellt die Verordnung neue Regeln auf“, so Henkes. „Sportlehrer sollen nun alle fünf Jahre ihre Rettungsfähigkeit unter Beweis stellen.“

Mit Blick auf die Gefahren für die Grundschulkinder bei Ausflügen macht Henkes weiter deutlich: „Nach der vierten Klasse gehen die Kinder auf weiterführende Schulen.“ Dann sind sie reifer und selbstständiger, sodass sich das Gefahrenrisiko bei diesen Aktivitäten verringert.“ (dau)

Was eine heimische Schulleiterin zu der neuen Regel sagt, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA in Waldeck und Frankenberg.

Quelle: HNA

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