Neuer Notdienst ärgert VdK Rosenthal weiter

Rosenthal. Der VdK Ortsverband Rosenthal ist unzufrieden mit dem neuen ärztlichen Bereitschaftsdienst. Er bringe nicht schnell genug Hilfe, hieß es bei der Jahreshauptversammlung.

Die stellvertretende Vorsitzende Inge Rühl empfahl, dass Betroffene in jedem Fall die Uhrzeit des Notanrufes und die Ankunftszeit des Rettungsdienstes notieren und diese Daten an den VdK weitergeben sollten.

Vorsitzender Dieter Wegener führte an mehreren Beispielen aus, dass die Verlagerungen der Notdienstleistungen nach Frankenberg für die Betroffenen eine Verschlechterung bedeute. So seien angeforderte ärztliche Hilfeleistungen, zum Beispiel wegen eines Verdachtes auf Herzinfarkt, durch allzu bürokratische Fragen verzögert oder sogar wegen angeblicher Nichtzuständigkeit abgelehnt worden.

Die eigentlich zuständige Nummer 116 117 habe in mehreren Fällen nicht zum gewünschten Ergebnis geführt. Laut Gesetz solle, so Wegener, die Hilfeleistung in zehn Minuten an Ort und Stelle sein, was aber auf der Strecke zwischen Frankenberg und Rosenthal nicht zu schaffen sei.

Wegener führte aus, dass der VdK Rosenthal mehrfach bei verschiedenen offiziellen Stellen und Politikern versucht habe, das notwendige Problembewusstsein zu erreichen. Beim Kreistag wurde ein Antrag gestellt, in Rosenthal eine Rettungsstation des Roten Kreuzes einzurichten. (zmm)

Wie der VdK Ortsverband Rosenthal weiter auf den aus seiner Sicht "schlecht geplanten neuen Notdienst" aufmerksam machen will, lesen Sie in der Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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