Neuer Pfarrer für Hatzfeld und Holzhausen in Sicht

Hatzfeld. Für die derzeit unbesetzte Pfarrstelle in Hatzfeld gibt es einen Bewerber. Dies teilte das Dekanat Biedenkopf mit. Dekan Gerhard Failing wollte auf HNA-Nachfrage aber noch keine weiteren Details dazu nennen, die Bewerbung solle im November erst im Kirchenvorstand besprochen werden.

Gudrun Ungerer, die bisherige Pfarrerin für Hatzfeld, Holzhausen und Lindenhof, war Anfang Juni aus der Kirchengemeinde verabschiedet worden. Sie war aus familiären Gründen in die Kirchengemeinden Breidenstein und Wiesenbach gewechselt, die ebenfalls zum Dekanat Biedenkopf gehören.

Vakant sind derzeit im Dekanat neben Hatzfeld auch die Pfarrstellen in Buchenau und Oberdieten. Erfreulich sei, so Dekan Failing, dass für Hatzfeld und Buchenau bereits Bewerbungen vorlägen. „Schon Biedenkopf und Wallau sind durch Bewerbungen besetzt worden, was in den Jahren vorher kaum der Fall war“, bemerkte Failing. Er wolle nicht von einer erhöhten Attraktivität der Region sprechen, freue sich aber über diese Entwicklung.

Bezogen auf die Pfarrstellensituation im Dekanat Biedenkopf sprach der Dekan von Planungssicherheit für die nächsten etwa sechs Jahre: Der Sollstellenplan mit 18,5 Gemeindepfarrstellen ab 2015 sei genehmigt, die Kürzungen um 1,5 Stellen bereits umgesetzt: Eine halbe Stelle sei mit der Besetzung der Pfarrvikar-Stelle in Wolzhausen eingespart worden, und mit dem Streichen seines eigenen Gemeindeanteils in Biedenkopf für 2016 und - wie berichtet - einer nicht besetzten halben Stelle in Dodenau seien die Vorgaben erfüllt, sagte Failing. Die halbe Stelle in Dodenau war in der Vergangenheit mit der Krankenhausseelsorge in Biedenkopf verbunden.

Gründe für die per Kirchengesetz verbindliche Anpassung sind der erwartete Rückgang der Zahl der Kirchenmitglieder aus demographischen Gründen und damit der Rückgang der finanziellen Ressourcen. Bis 2020 muss deshalb noch eine weitere Stelle eingespart werden. (nh/jpa)

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Quelle: HNA

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