Neuer Radweg zwischen Rosenthal und Langendorf wird rege genutzt

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Verbindung nach Langendorf: Der Radweg wird von den Bürgern Rosenthals bereits rege genutzt, wenngleich an den zuletzt sehr regnerischen Tagen eher nichts los war. Foto: Moniac

Rosenthal. Es sind zwar noch ein paar wenige Restarbeiten zu erledigen, aber der neue Radweg zwischen Rosenthal und Langendorf wird von Bürgern des Burgwald-Städtchens bereits regelmäßig genutzt. „Er wird sehr positiv angenommen und von Jung und Alt schon jetzt gut genutzt“, berichtete der Stadtverordnete Dirk Golde (CDU) am Montagabend bei der Parlamentssitzung im Rosenthaler Rathaus.

Golde schlug vor, falls es der Kostenrahmen erlaube, im Bereich des Ferienhofs Neue Mühle noch eine Sitzgelegenheit mit Müllbehälter sowie eine Hundetoilette aufzustellen. Damit könne verhindert werden, dass die angrenzenden Wiesen der Landwirte verschmutzt würden.

Der Stadtverordnete Horst Balzer nannte den Radweg, der eine Erweiterung des Radfernweges R6 darstellt, „ein gelungenes Werk“. Er hofft nun darauf, dass der Radweg nicht nur von Bürgern aus Rosenthal und Wohratal, sondern auch von Durchreisenden genutzt wird. Außerdem wies er darauf hin, dass der neue Radweg auch von Landwirten benutzt werde, die mit ihren Maschinen dort unterwegs seien. „Wer hat dann Vorfahrt? Ist das bereits geregelt?“, fragte er.

Bürgermeister Hans Waßmuth dazu: „Es sollen im Zuge der Restarbeiten noch Schilder aufgestellt werden. Dort, wo der Weg 3,25 Meter breit ausgebaut ist, sollen landwirtschaftliche Fahrzeuge Vorfahrt haben. An den Stellen, wo der Weg 2,50 Meter breit ist, soll es praktisch ein reiner Radweg sein.“

Christian Nell (FDP) sprach sich ebenfalls für einen Rastplatz im Verlauf des Radweges aus. Er schlug vor, die heimische Gastronomie einzubinden. „Diese könnte an dem Rastplatz ein Hinweisschild aufstellen, auf dem zu lesen ist, wo man in Rosenthal einkehren oder einkaufen kann.“ Das helfe ortsfremden Radfahrern bei der Orientierung.

Nell fragte sich zudem, wer für die Pflege des Radweges zuständig sei, falls dieser im Zuge der landwirtschaftlichen Nutzung angrenzender Felder verschmutzt werde. „Es gibt mittlerweile sogar für Feldwege eine Reinigungspflicht. Wenn also ein Landwirt Mist fährt und Wege verschmutzt, muss er diese auch reinigen. Sonst bekommt er eine Anzeige“, sagte Waßmuth.

Quelle: HNA

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