Sie sangen Lieder von Santiano bis Grönemeyer

Neun Chöre gaben sich Stelldichein in der Frankenauer Kellerwaldhalle

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Gastgeber eines gelungenen Chorkonzerts in der Kellewaldhalle: Die Chorgemeinschaft Altenlotheim/Frankenau mit Chorleiter Horst-Werner Bremmer am Keyboard.

Frankenau. „Der Literarische Frühling ist zu Ende, der musikalische Frühling beginnt heute hier." Das sagte Werner Schelberg am Samstagabend in Frankenau.

Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende der Sängervereinigung Frankenau das Frühjahrskonzert in der vollbesetzten Kellerwaldhalle.

„Wir freuen uns, dass alle neun Chöre, die wir eingeladen haben, auch gekommen sind, denn nichts ist selbstverständlich“, sagte der Vorsitzende. Ein besonderer Gruß ging an den Vizepräsidenten des Mitteldeutschen Sängerbundes, Klaus Trollhagen, und viele weitere Ehrengäste, zu denen auch Frankenaus Bürgermeister Björn Brede gehörte.

Stark unter all den Männerchören: Die Sängerinnen des Frauenchors Glissando Altenlotheim.

Mit dem Ratschlag „Frisch gesungen und alles wird wieder gut“, eröffneten die Gastgeber, die Chorgemeinschaft Altenlotheim/Frankenau unter der Leitung von Horst-Werner Bremmer, „ein Fest der Chormusik“, das den rund 450 Sängerinnen, Sänger und den Chormusikfreunden sicher lange in Erinnerung bleiben wird.

Es wechselten sich Leistungschöre, Konzertchöre und Meisterchöre auf der Bühne ab, aber auch der Frankenauer Sängernachwuchs, der „Chor der Kellerwaldschule unter Leitung von Bettina Schmidt, konnte mit seinen Frühlingsliedern gefallen. Die Jugendlichen setzten auch gemeinsam mit dem Frauenchor Glissando und einigen Sängern aus Frankenau den ersten Höhepunkt des Abends mit „Ich wollte nie erwachsen sein“. Horst-Werner Bremmer begleitete die Sänger dabei auf dem Keyboard.

„Ich bin begeistert“, lautete das Urteil von Holger Heck, der den Abend moderierte und damit den Zuhörern aus dem Herzen sprach.

Bunt gemischt, von traditioneller Chorliteratur wie von Friedrich Silcher, Lieder aus der aktuellen und älteren deutschen Popszene von Santiano, Herbert Grönemeyer, Karat und Peter Maffay, aber auch internationale Pop-Balladen belohnte das Publikum mit begeistertem Applaus.

Während englischen Liedern fast schon zum Standard der Chöre gehören, wurden an diesem Abend auch in schwedischer und italienischer Sprache gesungen.

Das zeigt, auf welch hohem Niveau die Chorleiter sich mit ihren Chören mittlerweile bewegen und so dafür sorgen, dass die Chormusik auch für junge Menschen wieder ein Hobby werden kann.

Beim Frühjahrskonzert wurde der langjährige Chef der Sängervereinigung Frankenau, Günter Schade, zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Den Bericht dazu lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Willi Arnold

Quelle: HNA

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