AC-Winterball in Frankenberg

Mit "Nightline" bis in die Morgenstunden

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Das Parkett stand bei den meisten Gästen des 46. AC-Winterballs im Zentrum des Interesses.

Frankenberg - Rauschende Ballnacht zum Jahresstart: Der Heimische Automobilclub hatte am Samstagabend zum 46. Mal zum Ball in die Ederberglandhalle geladen. Die Band „Nightline“ sorgte für das passende Ambiente.

Gesellschaftlicher Höhepunkt des frühen Jahres seit nunmehr 46 Jahren: Der Winterball des Frankenberger Automobilclubs (AC) im ADAC lockte am Samstagabend wieder Hunderte Gäste in die Ederberglandhalle. Elegant gekleidete Tänzer aller Generationen waren positiv angetan vom geschmackvoll dekorierten Ballsaal. Und unterstrichen durch ihr - zumeist bereits wiederholtes - Kommen: Der AC-Winterball ist eine Veranstaltung mit jeder Menge Tradition.

Am Samstagabend spielte, nach ihrem umjubelten Auftritt im vergangenen Jahr, wieder die Band „Nightline“ zum Tanz auf. Frontmann Uli Große, die Sänger Katrin Kossel und Melvin Edmondson sowie die drei Musiker boten publikumsnahe Tanz- und Unterhaltungsmusik für jeden Geschmack. Mit Walzer, Tango, Rumba, Cha-Cha und Blues boten die Musiker Anlass für das tanzfreudige Publikum, die großzügig bemessene Tanzfläche in der Ederberglandhalle bis in die frühen Morgenstunden zu belegen.

Mit Liedern wie „Love Is in the Air“, „Simply the Best“, „Sex Bomb“ oder „Amarillo“, aber auch deutschen Klassikern von Marianne Rosenberg bis Marius Müller-Westernhagen, mit den Beatles sowie einem Abba-Medley fanden die Künstler auch bei ihrem erneuten Auftritt großen Anklang beim Frankenberger Publikum.

Gut besucht war am späten Abend auch die in den Saal integrierte Sektbar, an der zahlreiche Gäste eine Pause vom Tanzen einlegten und sich zu anregenden Gesprächen trafen. Dabei kamen auch nachdenkliche Fragen auf: So bedauerten viele Besucher, dass es in Frankenberg immer weniger Tanzveranstaltungen mit Niveau gebe. So wurde etwa an den Tanz in den Mai erinnert oder an den Standortball, den es schon seit mehr als fünf Jahren nicht mehr gibt. Zugleich gab es Unverständnis, dass auch populärere, moderne Musikveranstaltungen nicht gut angenommen würden.

Landeschef ist Schirmherr

Zu Beginn des Abends hatte Holger Behlen, Vorsitzender des heimischen ADAC-Ortsclubs, die Gäste und die Band begrüßt. Sein Dank galt all jenen Akteuren, die bei der Vorbereitung des Balls geholfen hatten. Er dankte aber auch Matthias Feltz, dem Vorsitzenden des ADAC Hessen-Thüringen, der die Schirmherrschaft für den Abend übernommen hatte.

Nicht nur der Ballsaal, sondern auch das Foyer hatte den Gästen einiges zu bieten. So dankte Behlen einem heimischen Modehaus dafür, dass es die passende Abendgarderobe vor dem Tanzsaal ausstellte. Auch zwei Oldtimer waren zu bestaunen: ein Motorrad DKW RT-200 aus dem Jahre 1956 und eine BMW Isetta 250 von 1962. Behlen dankte den Besitzern für die Leihgabe, die den Ball des Automobilclubs auch symbolisch abrundete.

Ab Mitternacht bot der AC zudem einen Shuttle-Service an, um Besucher sicher nach Hause zu bringen. Viele gingen auf das Angebot jedoch erst in den frühen Morgenstunden ein, nach einer durchtanzten Nacht.

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