Battenberger Jugendbeirat tagt zum ersten Mal

Noch keine Mitglieder aus Berghofen

+
Der neu gegründete Battenberger Jugendbeirat hat zum ersten Mal getagt, im Bild (vorne v.l.) Sven Birkenbusch, Chiara Röse, Niko Schmidt, Jan Runzheimer und (hinten v.l.) Robin Böhm und Tim ­Inacker-Bovermann.Foto: Mark Adel

Battenberg - Battenberg. Der neu gegründete Jugendbeirat hat erstmals getagt. Allerdings nahmen nur sieben der zehn Mitglieder an dem Treffen teil, obwohl jeder Delegierte auch einen Stellvertreter hat.

Regelmäßig wollen die Jugendlichen unter der Leitung von Niko Schmidt aus Frohnhausen tagen, um Themen zu besprechen, die die jüngeren Battenberger betreffen. Die Zusammenkünfte im Sitzungssaal des Rathauses sind öffentlich.

Die Jugendlichen sprachen unter anderem über die Schließung der Räume des Dodenauer Jugendclubs. Nach Protesten der Anwohner wegen Lärmbelästigung hatte der Magistrat dies verfügt (FZ berichtete). Die Mitglieder des Beirats wollen mit den Dodenauer Jugendlichen das Gespräch suchen und Alternativen erörtern.

Jugendliche aus der Kernstadt wünschen sich einen Raum, in dem sie sich im Winter und bei schlechtem Wetter treffen können. Als eine Möglichkeit wurde das evangelische Gemeindehaus in Betracht gezogen.

Der Vorsitzende Niko Schmidt regte an, nochmals in Berghofen nach interessierten Jugendlichen zu suchen - aus jenem Stadtteil hat der Beirat bislang nämlich keine Mitglieder.

Der Jugendbeirat geht auf eine Idee zurück, die im Rahmen des Bürgerprojekts entstanden war. Wolfram Mattner gehörte zu den Initiatoren. Er besuchte die einstündige Sitzung als Zuhörer und lobte die Arbeit der Gruppe: „Ich finde es toll, wie zielorientiert ihr diskutiert.“

Er regte einen Besuch in einem Jugendparlament, beispielsweise in Marburg, an. (da)

Kommentare