Kindertagesstätte am Linnertor

Noch tropft es bei Regen durch das Dach

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Die Gerüste stehen schon seit zwei Wochen am Gebäude der Kindertagesstätte am Linnertor. Das Dach undichte Dach wird derzeit erneuert. Auch neue Fenster und Fußböden bekommt die Betreuungseinrichtung. Foto: Patricia Kutsch

Frankenberg - Gerüste zieren seit zwei Wochen die Kindertagesstätte am Linnertor. Die Stadt investiert dort rund 280.000 Euro um das undichte Dach grundlegend zu sanieren. Auch in den Gruppenräumen wird sich einiges verändern.

Die Arbeiten haben schon begonnen. Fast täglich sind Handwerker auf dem Dach der evangelischen Kindertagesstätte am Linnertor zu sehen. „Da wird beim Morgenkreis schon mal jedes Wort von einem Klopfen begleitet“, sagt Tagesstättenleiterin Ingrid Groß lachend. „Aber das stört nicht und die Kinder finden den Bau spannend.“

Für etwa 280.000 Euro lässt die Stadt derzeit umfangreiche Sanierungsarbeiten an dem Gebäude am Linnertor machen: Das Flachdach wird erneuert. Laut Bürgermeister Rüdiger Heß sei es in der Vergangenheit immer wieder zu Kurzschlüssen und Stromausfällen gekommen, weil Wasser durch lief. „Wir hatten nach dem letzten großen Unwetter auch schon ein kleines Schwimmbad in der Turnhalle“, sagt Ingrid Groß.

Neben dem Dach, dass in Sachen Wärme- und Schalldämmung auf den aktuellen Stand gebracht wird, gibt es einige weitere Neuerungen: Die mehr als 40 Jahre alten Fenster werden ausgetauscht, in die Gruppenräumen kommen Schallschutzelemente, neue Fußböden und frische Farbe. Auch die Elektrik der Einrichtung wird laut Groß komplett erneuert. Wie die Stadt Frankenberg mitteilt, übernimmt die evangelische Kirchengemeinde, die den Kindergarten betreibt, zehn Prozent der Kosten.

Die Renovierungsarbeiten sind so geplant, dass der Alltag in der Betreuungseinrichtung kaum gestört werde, sagt die Leiterin. Im Gegenteil: Das Thema Baustelle beschäftige die Kinder derzeit sehr. „Sie finden die Baustelle interessant und viele bringen Bilder mit und zeigen, wie das Haus der Familie vor und nach einem Umbau aussah.“

Das Dach, sowie Arbeiten an der Elektrik werden jetzt schon gemacht. Auch der Gruppenraum in dem die Kinder untergebracht sind, die jünger als drei Jahre alt sind, kann jetzt schon in Angriff genommen werden: „Die Kinder sind in der Kernzeit ohnehin schon auf die übrigen Gruppen aufgeteilt – es passt daher ganz gut“, erklärt Groß.

Die weiteren Gruppenräume, in denen laut Groß das meiste gemacht werden müsse, sind im Sommer an der Reihe. Dann ist am Linnertor „Feriengruppenzeit“ – nur die Kinder, die in den Sommerferien eine Betreuung brauchen, sind dann dort. Aber es seien deutlich weniger als die derzeit 85 Schützlinge der Kita. Die Ferienkinder nutzen den bis dahin frisch renovierten Gruppenraum – die anderen Räume bekommen dann Fenster, Schalldecke und Fußböden. „Die Absprachen funktionieren ganz toll und bis zum Ende des Sommers ist das Gebäude wärmetechnisch auf den neuesten Stand gebracht.“

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