Ölmühle Haubern stellt neues Produkt aus der Leindotterpflanze vor

Goldgelber Schatz: Detlef Möbus, Walter Höhl und Kurt Plett (von links) von der Hauberner Ölmühle sind stolz auf ihr neues Leindotteröl, das am Sonntag beim Tag des offenen Museums vorgestellt wird. Foto:  Völker

Haubern. Mit einer besonderen Spezialität, ihrem „goldgelben Schatz“, warten die Hauberner Ölmüller am Sonntag, 12. Mai, beim Internationalen Museumstag am Dorfmuseum in Haubern auf. 

Der Leindotter ist eine seltene Pflanze, die zur Familie der Kreuzblütengewächse und blüht zwischen Mai und Juli hell- bis dunkelgelb, meist nur einen Tag lang. Ihr Samen hat aber ganz besondere Inhaltsstoffe – das wussten schon die Kelten und jetzt auch die Ölmüller im kleinen Haubern zu nutzen.

Dieses Jahr holen in schonender Kaltpressung die Hauberner, wie schon die Kelten vor Jahrhunderten, die reine, natürliche Gesundheit aus dem Samen des Leindotters. Die Ölmüller wollen mit seinen hohen Anteilen an ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E ein ernährungsphysiologisch besonders hochwertiges Produkt präsentieren.

Über Jahrhunderte hinweg verlor das Keltenöl seine Bedeutung in der Landwirtschaft. Leindotter war nicht rentabel und damit für viele Bauern uninteressant. Nur durch gute Kontakte kamen die Hauberner in den Besitz einer geringen Samenmenge, die jetzt drei Jahre lang auf Hauberner Äckern vermehrt wurde. (zve)

www.oelmuehle-haubern.de

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Quelle: HNA

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