Ohne Förderverein kein Mittagessen

Werben um Unterstützung: (von links) Vorsitzender Harald Stehl, Stellvertreterin Nicole Gleim und Kassierer Konrad Gleim vom Förderverein der Gemündener Cornelia-Funke-Schule wünschen sich dringend mehr Hilfe von den Eltern bei der Vereinsarbeit. Foto:  Battefeld

Gemünden. Der Förderverein der Cornelia-Funke-Schule Gemünden, der unter anderem die Schulmensa betreibt, braucht unbedingt mehr Unterstützung seitens der Eltern.

Auch der zweite Anlauf, eine beschlussfähige Mitgliederversammlung der Freunde und Förderer der Cornelia-Funke-Schule-Gemünden in Gang zu bringen, ist gescheitert: Von zirka 150 Vereinsmitgliedern war lediglich ein knappes Dutzend erschienen - und damit zu wenig, um Vorstandswahlen durchzuführen oder Beschlüsse zu fassen.

„Wir laufen Gefahr, dass wir den Verein schließen müssen“, mahnte der Vorsitzende Harald Stehl. In den nächsten Wochen will Stehl, der genau wie die übrigen Vorstandsmitglieder „mit viel Herzblut dabei ist“, deshalb in einem Anschreiben an alle Mitglieder und Eltern, die noch nicht Mitglied sind, auf die Arbeit des Fördervereins aufmerksam machen und für einen Eintritt sowie Unterstützung werben.

Welche weitreichenden Konsequenzen die Auflösung des Vereins haben könnte, stellte Thomas Mandel vom Lehrerkollegium klar: „Ohne die Arbeit des Fördervereins könnte der ganze Schulbetrieb nicht so laufen wie er jetzt läuft“, betonte er. Unter anderem hinge die Mittagsverpflegung und das ganze Nachmittagsangebot davon ab.

Hintergrund ist, dass der 2002 gegründete Förderverein auch die schuleigene Mensa betreibt, an der im vergangenen Jahr rund 3500 Essen ausgegeben worden sind. „Es ist eine hohe Zahl von Schülern, die Nachmittags hier sind. Viele Eltern sind darauf angewiesen“, sagte Mandel. (bs)

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Quelle: HNA

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