Olympia 1972: Reddighäuser war während Attentat in München

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Auf Halbmast: Die Olympischen Spiele 1972 wurden nach 24 Stunden Unterbrechung fortgesetzt – eine Entscheidung, die viel diskutiert wurde.

Reddighausen/München. Am 5. September 1972 überfallen palästinensische Terroristen die israelische Olympiamannschaft, am Ende sind elf Geiseln, fünf Terroristen und ein deutscher Polizist tot. Der Reddighäuser Herbert Wiegand war damals als Olympia-Zuschauer in München.

40 Jahre danach, anlässlich der Spiele von London, erinnert er sich. „Wir sind am Morgen noch direkt am Haus der Israelis vorbeigegangen, als die Terroristen schon da waren“, erzählt Herbert Wiegand. „Da wussten wir aber noch nicht, dass etwas passiert war. Im Stadion haben wir dann gehört, dass die Spiele an diesem Tag ausfallen.“

In der Wohnung seines Bruders, der damals bei München lebte, erfuhren sie im Fernsehen von der Geiselnahme: „Wir haben das Drama bis in die Nacht am Bildschirm verfolgt, bis von einer Schießerei und Toten die Rede war.“ (jpa)

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Quelle: HNA

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