Familien-Sporttag von Stadt, TSV, Budokan und Sparkasse wird gut angenommen

„Olympischer Gedanke zählt“ in Frankenberg

Mit dem Einzug der Fahne eröffneten die Mädchen und Jungen der Frankenberger Kindertagesstätten den Familien-Sporttag.

Frankenberg - Sogar auf das Wetter war beim dritten Familien-Sporttag Verlass: Mehrer Hundert Kinder und ihre Eltern folgten am Sonntag der Einladung der Stadt und verbrachten einen bewegungsreichen Sonntag im Sportstadion an der Eder.

Nachdem vor zwei Jahren ein Gewitter zum vorzeitigen Ende des vom Familienbüro der Stadt organisierten Sporttags geführt hatte, waren die Wetterbedingungen bei der dritten Auflage ideal. Zunächst schien noch die Sonne, erst nach Mittag zog es sich zu - doch es blieb trocken. Und so freute sich das Organisationsteam um Evelin Jacobs über mehrere Hundert Kinder, die mit ihren Eltern den Weg zum weitläufigen Sportgelände an der Eder gefunden hatte. Die ersten beiden Sporttage hatten auf dem Gelände der Edertalschule stattgefunden.

Der Spaß am Ausprobieren

Stimmungsvoll eingeleitet wurde der Aktionstag von den Mädchen und Jungen der Frankenberger Kindertagesstätten, die eine kleine „Eröffnungsfeier“ mit Deutschlandfahnen und Fähnchen verschiedener Teilnehmerländer der Fußball-Europameisterschaft einstudiert hatten.

Bürgermeister Rüdiger Heß gab den Startschuss für die Spiele und Aktionen. Er wies auf die Bedeutung von Bewegung für Kinder und Erwachsene hin und stellte klar: „Heute kommt es nicht auf Bestzeiten an, heute zählt der olympische Gedanke.“

Doch nicht nur das Dabeisein, sondern vor allem das Ausprobieren bereiteten den Mädchen und Jungen besonders viel Freude. Denn das Organisationsteam mit Vertretern der Stadt, des TSV Frankenberg, des Budokan Frankenberg und der Sparkasse hatten Sport- und Spielstationen vorbereitet, die nicht jeden Tag geboten werden. Die spektakulärsten Stationen waren eine hohe Kletterwand und das „Water-Ball-Race“, bei dem die Kinder in ein luftgefüllten Riesenball schlüpften und auf zwei jeweils 18 Meter langen, sich kreuzenden Rennstrecken gegeneinander anliefen. Kreativ waren aber auch die weniger spektakulären Spiele: angefangen vom „Bettenmachen“ bis zum „Leiter-Golf“.

Am Familien-Sporttag beteiligten sich unter anderem die Naturschutzjugend und die Voltigierer des Reit- und Fahrvereins. Und weil so viel Bewegung anstrengend ist, gab es Gelegenheit zum Ausruhen und Zuschauen: unter anderem bei den Vorführungen des Budokan, der französisches Stockfechten zeigte, und von Hip Hop-Tänzern.

Musik und Stockfechten

Zwar keine Goldmedaillen, aber kleinere Sachpreise gab es zu gewinnen. Die Sparkasse hatte eine eigene Laufkarte für ihre fünf Spiel-Stationen vorbereitet. Wer alle Mitmach-Angebote der „Kinder-Olympiade“ gemeistert hatte, erhielt eine Urkunde - unter den Besten wurden Preise verlost. Die Stadt belohnte die größte und die sportlichste Familie sowie die zehn erfolgreichsten Einzelstarter für ihre Teilnahme mit Eintrittskarten für das Ederberglandbad und den Minigolfplatz.

Evelin Jacobs vom Familienbüro zog ein positives Fazit. „Das war ein sehr erfolgreicher Tag.“ Nach dem Ansturm am späten Vormittag seien im Laufe des Tages immer noch Familien hinzugestoßen. Vor allem deren Resonanz sei erfreulich gewesen. „Viele haben gesagt, dass das Angebot so vielfältig war, dass es kaum möglich gewesen ist, alle Stationen zu testen.“ Doch viele taten dies: Rund 200 Laufkarten für die knapp 40 Stationen hatten sie und ihr Team an die Familien ausgegeben. Auch die Kooperationspartner seien sehr zufrieden gewesen. „Insgesamt war es wirklich sehr schön“, sagte Jacobs.

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