Orgelsanierung in Liebfrauenkirche beginnt im Oktober

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Gut betreut: Der ortsansässige Orgelbaumeister Christoph Böttner sorgt in der Nachfolge seines Vaters für Technik und Klang des großen Pfeifenwerks.

Frankenberg. Mit großer Spendenfreudigkeit, aber auch mehreren Konzerten von „Musik an der Liebfrauenkirche" zugunsten einer dringend anstehenden Orgelsanierung hat die evangelische Kirchengemeinde Frankenberg nun die Vorsaussetzungen dafür geschaffen.

Nach dem letzten Orgel-Zyklus-Konzert am 4. Oktober kann die Installation der neuen Setzeranlage beginnen. „Dafür muss der Spieltisch ausgebaut werden, aber spätestens Mitte November soll die Orgel wieder bespielbar sein“, hofft Bezirkskantor Daniel Gárdonyi.

Insgesamt rund 25.000 Euro sind für die Erneuerungsarbeiten an der Böttner-Orgel in diesem Jahr vorgesehen. Davon trägt „Musik an der Liebfrauenkirche“ mit ihren gesammelten Spenden allein 12000 Euro, darunter ein Betrag von 1000 Euro, den der Förderverein „Kirchenmusik an der Liebfrauenkirche e. V.“ beisteuert. Weitere 3000 Euro kommen durch den Verkauf der nicht genutzten Chororgel hinzu. Die Kirchengemeinde finanziert über das Freiwillige Kirchgeld 4000 Euro, und den Rest übernimmt der Kirchenkreis.

Von Karl-Hermann Völker 

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Quelle: HNA

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