1000-Jahr-Feier

Orker freuen sich über tolles Festwochenende

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Zufriedene Gesichter: Die Mitglieder von „Wir im Orketal“ ließen gestern entspannt ihr Festwochenende ausklingen. Drei Tage lang hatten sie tausende Gäste in ihren Dörfern empfangen.

Vöhl-Orke. Die Müdigkeit stand ihnen ins Gesicht geschrieben, die Zufriedenheit allerdings auch: Am Montagmorgen ließen die Orker ihr Jubiläumswochenende Revue passieren.

„Das war einfach überwältigend“, befand Oberorkes Ortsvorsteher Uwe Ziegler. Mehrere Tausend Besucher kamen zur 1000-Jahr-Feier in die kleinsten Vöhler Ortsteile. Alltags leben in Oberorke kaum 100 Menschen, in Niederorke nur etwa zehn mehr. „Schon beim Weinfest am Freitag war es richtig voll“, freute sich Rainer Groß, Vorsitzender des Vereins „Wir im Orketal“. Und es habe so viel positive Rückmeldungen gegeben. „So viele Menschen, die uns gelobt und sich über Details gefreut haben“, erzählte Groß.

Größtes Lob für die Veranstalter am Samstagabend: Das Festzelt war voll. „Die Menschen wollten von der ersten Minute an feiern“, sagt Karsten Kalhöfer, „die standen schon beim Musikverein aus Buchenberg auf den Bänken.“ Bis in den frühen Morgen tanzten die Besucher auf den „Wiesn“. „Als wir um 7 Uhr morgens ins Zelt geguckt haben, wussten wir nicht, wie wir das schaffen sollen bis die Gäste zum Stehenden Festzug kommen“, sagt Uwe Ziegler. Aber alle packten mit an. „Das war wirklich ehrgeizig“, sagt Kalhöfer, „aber wir haben es geschafft.“

Und so konnten die Massen am Sonntag kommen. „Wir haben so viel Unterstützung erhalten“, sagt Rainer Groß, „zwischen Korbach und Frankenberg haben uns so viele Orte unterstützt, ohne die das Fest gar nicht möglich gewesen wäre.“ Viel mitbekommen haben die Orker indes von ihrem eigenen Festsonntag nicht. „Wir waren eingespannt“, sagt Kalhöfer. Aber schön sei es trotzdem gewesen. „Einfach alles hat geklappt“, ergänzt er.

Beim Frühschoppen gestern Morgen – zu dem viele Gäste aus der Nachbarschaft kamen – schwankte die Stimmung zwischen Wehmut und Erleichterung. „Das ist alles so rasend schnell vorbei gegangen“, sagte Groß, „das müssen wir erst mal in Ruhe nachklingen lassen.“

Nur einen kleinen Wermutstropfen verzeichneten die Orker am Ende: „Unsere Strohschweinchen sind spurlos verschwunden“, entdeckte Michaela Grebe. Da die schmucken Tiere wohl kaum von alleine Reißaus genommen hätten, muss sie jemand eingesteckt haben.

Von Theresa Demski

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Quelle: HNA

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