Ortsbeirat Laisa hat Konzept gegen Leerstand erarbeitet

Mit einem Ortsplan von Laisa: (von links) Ortsvorsteher Jörg Paulus und sein Stellvertreter Volker Noll stehen vor dem alten Fachwerkhaus, das Andreas Bremerich und seine Familie gekauft und saniert haben. Mit einem Konzept des Ortsbeirats sollen auch andere Leerstände im Dorf wieder mit Leben gefüllt oder schon im Vorfeld vermieden werden. Foto: zpd

Laisa. „Wir wollen rechtzeitig etwas gegen Leerstände in unserem Dorf tun“, sagt Ortsvorsteher Jörg Paulus. Der Ortsbeirat von Laisa hat deshalb ein Konzept erarbeitet: Über einen Fragebogen, der im Dorf verteilt wurde, sollen leer stehende Häuser und freie Bauplätze erfasst werden.

Wenn von den Besitzern gewünscht, werden diese auf der neuen Laisa-Homepage (siehe Hintergrund) zum Kauf angeboten. Gleichzeitig können sich über den Fragebogen und im Internet Interessenten für Häuser und Bauplätze melden.

Die Anregung für ein Leerstands-Konzept hatten die Laisaer in Birkenbringhausen erhalten, wo die FWG schon seit gut einem Jahr einiges unternimmt, um Hausverkäufer und Hauskäufer zusammenzubringen (wir berichteten).

„In Laisa haben wir noch nicht viele leer stehende Häuser, aber es ist absehbar, dass es in den nächsten Jahren mehr werden, wenn wir nichts unternehmen“, erklärt Jörg Paulus. Der Ortsbeirat hoffe deshalb, dass sich die Laisaer ernsthaft mit dem Thema befassen und die angebotenen Möglichkeiten nutzen.

Eine finanzielle Förderung für Sanierung und Umbau alter Häuser durch die Stadt Battenberg gibt es nicht mehr; dieses Programm ist ausgeschöpft.

Über das Landes-Förderprogramm Dorferneuerung, das in Laisa noch bis 2016 läuft, können private Bauherren für Arbeiten an alten Häusern aber bis zu 30 000 Euro erhalten. Und die Beratung durch den zuständigen Architekten ist kostenlos. Auch darauf weist der Ortsbeirat in dem fünfseitigen Fragebogen hin.

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Quelle: HNA

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