Frankenberg

Ortsbeirat möchte Lücken schließen

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- Frankenberg-Geismar (apa). Geismar zukunftsfähig machen und für Familien attraktiv halten – das wünscht sich der neue Ortsvorsteher Klaus-Peter Stein für sein Heimatdorf. Er setzt große Hoffnungen in die Dorferneuerung. Währenddessen profitieren von einem anderen laufenden Projekt nicht nur die Geismarer.

Schwere Baumaschinen arbeiten sich derzeit stückweise am Waldrand parallel zur Bundesstraße zwischen der Kläranlage und der Müllumschlagstation bei Geismar voran: Dort entsteht auf etwa 1,5 Kilometern Länge ein neuer Rad- und Wirtschaftsweg. Bereits im August soll das Projekt abgeschlossen sein. Der neue Radweg schließt eine Lücke im Frankenberger Land: Er stellt den Anschluss dar zwischen dem Ederradweg, der von Frankenberg einerseits zum Edersee, andererseits Richtung Ederquelle führt, sowie zum überregionalen R6.

Der Radwegebau durch das Heimbachtal kostet etwa 200 000 Euro und wird über die Flurbereinigung abgewickelt. Den Auftrag hat das Amt für Bodenmanagement gegeben, die Kosten übernimmt das Straßenbauamt. Hintergrund ist die erhöhte Sicherheit für Landwirte: Sie erhalten eine neue, übersichtliche Zufahrt zur Bundesstraße. Dafür werden nach Angaben von Wolfgang Danzeglocke, Pressesprecher der Stadt Frankenberg, vorhandene Feldwege mit unübersichtlichen Ausfahrten geschlossen. Nach Abschluss der Bauarbeiten geht der neue Feldweg in die Verantwortung der Stadt Frankenberg über.

Der neue Radweg beginnt an der Kreuzung der Bundesstraßen 252 und 253 an der Kläranlage. Die Ampelanlage wird deshalb verändert: Künftig können Radfahrer eine Taste drücken, damit sie die viel befahrene Kreuzung sicher überqueren können. Der Ausbau endet an der Müllumschlagstation bei Geismar, wo ein Feldweg weiter in den Ortskern führt. Ortsvorsteher Klaus-Peter Stein hofft, dass im nächsten Jahr auch dieses Teilstück geteert wird – bisher führt der vorhandene Weg über Schotter.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 20. Juli

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