Hatzfeld

Ortsdurchfahrt wieder frei

- Hatzfeld (pk). Der Ausbau der Ortsdurchfahrt von Hatzfeld hat im ersten Abschnitt rund 1,3 Millionen Euro gekostet. Ab Freitag darf der Verkehr wieder rollen. Weiter geht es im nächsten Frühjahr mit dem zweiten Bauabschnitt.

Sieben Monate war die Ortsdurchfahrt von Hatzfeld gesperrt. Von der Ederbrücke bis zum Ortsausgang in Richtung Beddelhausen war die Hauptverkehrsstraße des Ortes in dieser Zeit nicht befahrbar. Die Stadt Hatzfeld hat gemeinsam mit dem Land Hessen den Ausbau der Straße vorangetrieben. Ab Freitag ist der erste Bauabschnitt fertig gestellt und die Ortsdurchfahrt zunächst wieder freigegeben – bis zum Frühjahr. Dann wird die Ortsdurchfahrt vermutlich ab April sieben Monate lang von der Ederbrücke bis zum Ortsausgang Richtung Holzhausen gesperrt, um an dieser Stelle die Straße auszubauen, berichtet Winfried Rolf vom beauftragten Ingenieurbüro RNT.In den vergangenen sieben Monaten wurden im ersten Bauabschnitt der Kanal erweitert und die Wasserleitungen erneuert. Die Hausanschlüsse für Wasser und Kanal wurden in diesem Zuge ebenfalls neu gemacht, berichtete Bürgermeister Uwe Ermisch. Insgesamt 1300 Quadratmeter Gehwegpflaster wurden verarbeitet und die Fahrbahn auf einer Gesamtflüche von 6300 Quadratmetern erneuert.

Der erste Bauabschnitt des Ausbaus hat nach Auskunft des Kämmerers bereits 1,3 Millionen Euro gekostet. 450 000 Euro übernahm das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Bad Arolsen. Die Stadt zahlte für den Kanalbau 400 000 Euro, für die Wasserleitungen rund 200 000 Euro und für den Gehweg 250 000 Euro. Ebenso wurde die komplette Straßenbeleuchtung erneuert.

Die Kosten für den Gehweg werden mit 60 Prozent vom Land Hessen bezuschusst. Die Anlieger zahlen ihre eigenen Hausanschlüsse, sowie einen Beitrag zur Erneuerung der Gehwege. Den Rest trägt die Stadt.Verlegt wurde auch ein Leerrohr, erläuterte Ermisch. Das Rohr habe die „Energie Waldeck-Frankenberg“ (EWF) gestellt, um später Glasfaserkabel verlegen zu können.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Freitagausgabe der Frankenberger Zeitung.

Kommentare