Parlamentsbeschluss: Bürger müssen mehr für Straßen zahlen

Gemünden. Wenn in Gemünden eine Straße erstmals erschlossen wird, müssen die Anlieger künftig mehr dafür zahlen. Das Parlament hat am Mittwoch mit den Stimmen von Bürgerliste und SPD beschlossen, den Anliegeranteil von 75 auf 90 Prozent zu erhöhen, die Stadt zahlt nur noch 10 Prozent. Die CDU enthielt sich bei der Abstimmung.

Die bisherige 75:25-Regelung galt seit 1994, damit hatte Gemünden die für die Bürger günstigste Berechnung. In den meisten anderen Kommunen im Altkreis beträgt der Anteil für die Anlieger längst 90 Prozent, in Frankenau und Burgwald sind es 80.

„In Anbetracht der angespannten Finanzsituation der Stadt Gemünden und der damit verbundenen Auflagen ist die Stadt gezwungen, die Änderung vorzunehmen“, heißt es in der Beschlussempfehlung des Magistrats, der das Parlament schließlich folgte. Bereits mit dem Ja zum Haushaltssicherungskonzept für dieses Jahr hatte die Stadtverordnetenversammlung der Erhöhung des Anlieger-Anteils zugestimmt.

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Quelle: HNA

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