Pfarrer Frank Kopania auf Heimaturlaub

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Der frühere Frohnhäuser Pfarrer Frank Kopania (Mitte) ist gerade zu Besuch an seiner alten Wirkungsstätte.

Frohnhausen. Das erste, was Frank Kopania dachte, als er deutschen Boden betrat, passt gar nicht zum Bild eines Gemeindepfarrers, wohl aber zu ihm. „Es ist schweinekalt“, schimpfte Kopania über das Wetter.

Zehn Jahre lang hatte der 44-Jährige als Pfarrer in dem 900 Jahre alten Battenberger Stadtteil Frohnhausen gewirkt hat - bis zum 14. August 2008. Direkt nach dem Ende der 900-Jahr-Feier hatte sich Kopania für fünf Jahre ins sonnige Miami im US-Staat Florida verabschiedet. Für ein paar Tage ist er derzeit auf „Heimaturlaub“.

Er wohnt bei seinem Freund, dem Frohnhäuser Ortsvorsteher Bernd Strieder und dessen Frau Annegret. Am Sonntag um 14 Uhr hält Kopania einen Gottesdienst an seiner alten Wirkungsstätte. „Heute vor einer Woche saß ich noch bei 28 Grad mit freiem Oberkörper im Schatten auf der Veranda“, berichtet Kopania. Über das Internet-Bildtelefon Skype, per Email oder in kurzen Handy-Telefonaten pflegte er Kontakt zu seinem Freund Bernd Strieder.

Anlass für Kopanias Besuch in Deutschland ist nicht etwa das „Bergfest“ nach zweieinhalb der fünf Jahre in Miami, sondern der 85. Geburtstag seines Vaters und die bevorstehende Diamantene Hochzeit seiner Eltern, die in Hungen (Landkreis Gießen) leben.

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Quelle: HNA

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